Brent: Anhaltende Spannungen halten die hohen Preise aufrecht – Societe Generale
Das CCA-Team von Societe Generale analysiert Szenarien am Ölmarkt
Die Commodity Compass Analytics (CCA) Gruppe bei Societe Generale unter der Leitung von Michael Haigh, Ben Hoff und Jeremy Sellem berichtet, dass ein Dated Brent-Preis von $141 pro Barrel auf extreme physische Angebotsengpässe hinweist, während die Störungen in der Straße von Hormus andauern. Ihre Szenarioanalyse untersucht eine Reihe möglicher Ergebnisse – von kontrollierter Eskalation über fortgesetzte Konflikte bis hin zur Blockade kritischer Engpässe. In diesen Fällen könnten die Brent-Preise zwischen etwa $125 pro Barrel schwanken und möglicherweise sogar $200 pro Barrel übersteigen, wobei die Lagerbestände erst gegen Ende 2026 langsam wieder zum Normalniveau zurückkehren.
Untersuchung von Ölschock-Szenarien und Preisentwicklungen
- Szenario A: Im ersten Szenario wird der Einfluss von Mautgebühren für Schiffe untersucht, die durch die Straße von Hormus fahren. Die Analyse berücksichtigt sowohl die finanziellen Auswirkungen als auch die weiteren Konsequenzen auf künftige Konflikte. Bei geschätzten 21.900 Tankerreisen läge die durchschnittliche Maut bei rund $520.000 pro Schiff, was etwa $0,26 pro Barrel entspricht.
- Szenario B: Das zweite Szenario konzentriert sich auf den Konflikt selbst und geht davon aus, dass er sich von April bis Mai mit einer kontrollierten Eskalation und anschließender relativ schneller Lösung fortsetzt. In diesem Fall steigen die Ölpreise weiter an, wodurch die Nachfrage aufgrund höherer Kosten und politisch bedingter Verbrauchsveränderungen noch schneller sinkt. Sobald sich die Lage stabilisiert, würden Länder ihre Reserven nicht nur auf das Vorkonfliktniveau zurückbringen, sondern auch zusätzliche Vorräte für mehr Energiesicherheit anhäufen, was die Preise weiter unterstützt. In diesem Szenario liegt der durchschnittliche Brent-Preis im April bei $125 pro Barrel.
- Szenario C: Das dritte Szenario stellt eine starke Eskalation vor, möglicherweise mit direkter militärischer Beteiligung der USA und einem größeren regionalen Konflikt, während die Verbündeten Irans stärker involviert werden. Dies könnte gravierende Störungen auf dem Ölmarkt verursachen, inklusive einer vorübergehenden Schließung der Bab el-Mandeb-Straße.
Im schwerwiegendsten Szenario könnten die Ölpreise deutlich ansteigen, im Durchschnitt bei $150 pro Barrel liegen und potenziell $200 pro Barrel überschreiten. Obwohl höhere Preise die Nachfrage weiter dämpfen, würden verstärkte vorsorgliche und strategische Lagerhaltung die Preise mittelfristig stützen, selbst bei schwächerem Konsum.
(Dieser Bericht wurde mit Unterstützung eines KI-Tools erstellt und von einem Redakteur überprüft.)
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