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Die positiven Faktoren für Gold führen nicht zu Kursanstiegen – wie kann der schwache Seitwärtstrend durchbrochen werden?

Die positiven Faktoren für Gold führen nicht zu Kursanstiegen – wie kann der schwache Seitwärtstrend durchbrochen werden?

汇通财经汇通财经2026/08/03 09:47
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Von:汇通财经

Huifeng Online 3. August —— Die Entspannung im Nahen Osten führte zu einem starken Rückgang der Ölpreise und begünstigte Gold; der Goldpreis eröffnete höher und fiel anschließend, was die Gewinne begrenzte. Die US-Arbeitsmarktdaten dieser Woche bestimmen die mittelfristige Richtung.



Am Montag (3. August) zeigte der internationale Goldpreis eine leichte Entwicklung von einem höheren Eröffnungsniveau hin zu fallenden Kursen. Mehrere positive Faktoren sorgten für einen Anstieg: die Entspannung des Konflikts zwischen den USA und Iran am Wochenende, der starke Preisverfall beim Öl sowie eine Schwächung des US-Dollars. Gold eröffnete höher und sprang im frühen Handel nach oben, anschließend realisierten die Bullen ihre Gewinne und die Kurse fielen langsam zurück, was insgesamt zu einer Abschwächung der positiven Stimmung führte.

Die Entspannung der geopolitischen Risiken im Nahen Osten drückt die Inflation und die Zinserwartungen, gekoppelt mit den gemeinsamen Interventionen am Devisenmarkt durch die USA und Japan zur Schwächung des Dollars, was für Gold eine solide Unterstützung am Boden bietet. Doch die vorsichtige Erwartung gegenüber den Fundamentals und der Politik der Federal Reserve bremst einen nachhaltigen Anstieg des Goldpreises.

Derzeit wird Gold um 4059 gehandelt, mit einem Plus von 0,33 %. Das Tageshoch lag nahe dem Eröffnungskurs bei 4076 (+0,8 %).

Rückblickend auf den Monat verzeichnete Gold im Juli den ersten monatlichen Anstieg seit fünf Monaten, mit einem Plus von etwa 1 %. Insgesamt befindet sich der Preis in einer Konsolidierungsphase und steht technisch vor einer Richtungsentscheidung.

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Neuaufbau der Kernmarktlogik: Ölpreisverfall kehrt Inflationserwartungen um, Gold erhält Unterstützung zur Erholung


US-Präsident Trump bestätigte offiziell, dass die USA und der Iran am Montag die Verhandlungen wieder aufnehmen werden. Die USA verschieben zugleich einen neuen Militärschlag gegen Iran und setzen keine klare Frist für die Umsetzung des Abkommens.

Die schnelle Entspannung der Lage im Nahen Osten führte direkt zu Verkaufsdruck auf dem Energiemarkt. Brent-Öl fiel an einem Tag um fast 6 % auf ein Dreiwochentief, wodurch die Preislogik für große Anlageklassen neu justiert wurde.

Während des fünfmonatigen Konflikts zwischen den USA und Iran existierte am Markt dauerhaft die Negativkette „geopolitischer Konflikt → steigende Ölpreise → erhöhter Inflation → Zinserhöhung der Fed”, was Gold belastet.

Als zinsloser Vermögenswert erhöht sich in einer Umgebung hoher Inflation und hoher Zinserwartungen die Haltekosten für Gold, was den Preis dauerhaft drückt.

Die jetzige Entspannung und der starke Rückgang der Ölpreise lindern wirksam die Sorgen vor Inflation. Die Erwartung von Zinserhöhungen der Fed für dieses Jahr kühlt etwas ab, und die bisher den Goldpreis drückenden Kern-Negativfaktoren verschwinden am Rand, was zu einem Kernantrieb für eine Erholung des Goldpreises wird.

Giovanni Staunovo, Analyst bei UBS, betonte, dass der Markt zur klassischen Negativkorrelation zurückkehrt: Öl fällt, Gold steigt; Öl steigt, Gold fällt.

Der heutige starke Rückgang der Ölpreise senkte effektiv die Erwartungen für weitere Zinserhöhungen in diesem Jahr und gibt Gold eine klare Bewertungsunterstützung. Diese Unterstützung ist jedoch begrenzt, da niemand weiß, ob die Verhandlungen heute Abend wie geplant stattfinden werden. Die Kursreaktion von Gold, nach einem höheren Start wieder zu fallen, zeigt, dass der Markt die Verhandlungen nicht als sicher ansieht.

Schwacher Dollar + sinkende Renditen: doppelte Unterstützung für Goldpreis, aber zu schwach für weiteren Anstieg


Neben dem Ölpreis wirken Währungs- und Anleihemärkte unterstützend für Gold.

Die gemeinsame Intervention der USA und Japan am Devisenmarkt zur Stützung des Yen führte zu einer anhaltenden Schwäche des USD-Index, der auf das niedrigste Niveau seit Mitte Juni fiel.

Ein schwacher Dollar senkt die Kosten für ausländische Käufer von Gold, was die Nachfrage nach Goldanlagen erhöht.

Gleichzeitig gingen die Renditen der US-Benchmark-Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit zurück, was die Opportunitätskosten für das Halten von zinslosem Gold senkte. Mehrere positive Faktoren sorgten gemeinsam für Unterstützung, sodass Gold im aktuellen Zyklus keinem drastischen Rückgang ausgesetzt war.

Doch positive Nachrichten bedeuten auch negative: Nach dem starken Anstieg am Morgen realisierten die Bullen ihre Gewinne, was der direkte Grund für den Abfall nach dem höheren Eröffnungskurs ist.

Tim Waterer, Chef-Marktanalyst bei KCM Trade, erklärte, dass der Wochenstart bei Gold eher freundlich sei, der Trend aber sehr vorsichtig bleibe. Die starke Volatilität auf dem Ölmarkt und die immer noch sehr unsichere Lage im Nahen Osten verhindern, dass der Markt nachhaltige Käufe tätigt, was die Gewinne rasch begrenzt.

Mehrfache Negativfaktoren begrenzen das Aufwärtspotenzial, Goldpreis bleibt für weitere Erholung limitiert


Gold ist derzeit kein eindeutiger Bullenmarkt, sondern wird von mehreren Risikofaktoren in seiner Erholung begrenzt, was auch der Hauptgrund dafür ist, dass es nach dem höheren Start nicht weiter zulegen kann.

Erstens: Die Verhandlungen zwischen USA und Iran wurden lediglich wieder aufgenommen, es gibt aber keine substantiellen Vereinbarungen wie einen Waffenstillstand oder ein Schifffahrtsabkommen. Iran hat zudem klar abgelehnt, den vor dem Konflikt herrschenden Zustand der Schifffahrt durch die Straße von Hormuz wiederherzustellen. Die geopolitischen Risiken im Nahen Osten sind nicht vollständig eliminiert und könnten jederzeit wieder „Safe-Haven“-Stimmung am Markt auslösen, die Ölpreise und Zinserwartungen treiben und den Goldpreis erneut belasten.

Laut Medien aus Iran vom 3. August erklärte der Sprecher des iranischen Außenministeriums Baghaei, dass „in diesen Tagen“ kein Delegationsbesuch stattfindet und keine iranische Delegation entsandt wird.

US-Präsident Trump sagte am vergangenen Sonntag, dass die USA am Folgetag mit Iran verhandeln werden.

Zweitens: Die „hawkish“-Stimmen aus der Federal Reserve stören weiterhin den Markt. Die drei Notenbanker, die bei der Sitzung letzte Woche gegen eine Zinserhöhung stimmten, machten am Freitag erneut klare Ansagen und betonten, dass ohne unmittelbare Anhebung des kurzfristigen Zinssatzes die US-Inflation über längere Zeit das 2%-Ziel übersteigen wird.

Hartnäckige Inflationssorgen verhindern, dass der Markt die Zinserwartungen vollständig abschüttelt und begrenzen den Aufwärtstrend von Gold.

Drittens: Die umfangreichen US-Arbeitsmarktdaten dieser Woche sind das zentrale Element für die mittelfristige Entwicklung von Gold.

Der Markt erwartet im Verlauf die Veröffentlichung von Daten zu offenen Stellen in den USA, dem ADP-Beschäftigungsbericht, Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung sowie der vielbeachteten Non-Farm Payrolls. Starke Jobdaten verstärken die Erwartung einer Zinserhöhung der Fed im September und drücken direkt auf den Goldpreis.

Schwache Arbeitsmarktdaten dagegen kühlen die Zinserwartungen ab und öffnen Gold mehr Aufwärtspotenzial.

Zusammenfassung & Technische Analyse:


Kurzfristig zeigt Gold eine Unterstützung durch positive Faktoren, aber die Schwäche im Aufwärtstrend bleibt bestehen und die höhere Eröffnung wird schnell korrigiert.

Die drei Kernfaktoren – geopolitische Entspannung, schwächerer Dollar und abgekühlte Inflation – bilden einen festen Boden für den Goldpreis und vermeiden das Risiko eines starken Preisrückgangs.

Gewinne der Bullen, Unsicherheit im Nahen Osten, hawkish Erwartungen hinsichtlich der Fed und Sorgen vor den US-Arbeitsmarktdaten begrenzen das Erholungspotenzial weiterhin.

Die zentrale Entwicklung in nächster Zeit ist klar: kurzfristig folgt der Markt der Nachrichtenlage zu den Verhandlungen zwischen USA und Iran; mittelfristig entscheidet einzig die US-Arbeitsmarktdaten dieser Woche.

Solange die geopolitische Lage nicht erneut eskaliert und die Arbeitsmarktdaten nicht veröffentlicht werden, dürfte Gold an den hohen Niveaus volatil bleiben und die Gewinne einengen – das Ringen zwischen Bullen und Bären nimmt zu.

Technische Analyse: Während der Rückgang des Dollar-Index eher bullish für Gold wäre, steigen die Goldpreise nicht. Es besteht weiterhin das Risiko, dass Gold weiter fällt und nach einem Boden sucht. Unterstützung findet sich bei der 4.000er-Marke sowie an der jüngsten kurzfristigen Aufwärtstrendlinie.

Die positiven Faktoren für Gold führen nicht zu Kursanstiegen – wie kann der schwache Seitwärtstrend durchbrochen werden? image 1
(Spot-Gold-Tagechart, Quelle: Easy Huifeng Online)

Ostasiatische Zeitzone 17:37, Gold Spot aktuell: 4.050 US-Dollar/Unze.

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