Das Weiße Haus erwägt den Einsatz des Defense Production Act, um die Raffineriekapazitäten zu erhöhen und auf den Druck durch Kraftstoffpreise und die bevorstehenden Zwischenwahlen zu reagieren.
智通财经2026/09/13 23:36(2) Bei einem kürzlichen Treffen von Trump mit fast zehn US-Raffinerieunternehmen wurde der Vorschlag zur Nutzung dieses Gesetzes erörtert. Beamte des Weißen Hauses versuchten herauszufinden, wie die bundesstaatliche Unterstützung am effektivsten genutzt werden kann, um die Raffineriekapazitäten zu erhöhen. In der Sitzung wurde keine endgültige Entscheidung getroffen, aber es wird erwartet, dass die Diskussionen fortgesetzt werden. Führungskräfte der Raffinerieunternehmen erklärten den Beamten, es sei sinnvoller, Bundesmittel zur Effizienzsteigerung bestehender Raffinerien oder zum Ausbau bestehender Anlagen zu verwenden, anstatt den teuren und langwierigen Neubau von Raffinerien zu finanzieren.
(3) Der „Defense Production Act“ gilt als letztes Mittel und wurde bisher nie zur Erhöhung der Raffineriekapazitäten eingesetzt. Dieses Gesetz gewährt dem Präsidenten weitreichende Befugnisse, industrielle Ressourcen zu verteilen und finanzielle Anreize für Unternehmen zu bieten, deren Produktionsausweitung für die nationale Verteidigung als wesentlich erachtet wird. Die neuesten Gespräche basieren auf einer im April von Trump veröffentlichten präsidialen Feststellung, die die Nutzung dieses Gesetzes zur Förderung und Erweiterung der US-amerikanischen Ölproduktions-, Raffinerie- und Logistikkapazitäten erlaubt.
(4) Der Sprecher des Weißen Hauses, Rogers, erklärte, dass die US-Raffineriekapazität entscheidend sei, um verlässlich verfügbare, sichere und erschwingliche Energie zu garantieren. Die Erweiterung der Raffineriekapazität sei eine Priorität für den Präsidenten und sein Energieteam, die derzeit Möglichkeiten evaluieren, wie durch regulatorische Reformen, beschleunigte Genehmigungen und verstärkte Investitionen die Raffinerieleistung konkret gesteigert werden kann. Neue Daten zeigen, dass die Kapazitätsauslastung bei US-Raffinerieunternehmen bereits 98 % erreicht hat, was nahezu Volllastbetrieb entspricht und die Herausforderungen für die Regierung aufzeigt: Die Produktion nähert sich der Obergrenze, doch angesichts globaler Angebotsengpässe und hoher Nachfrage bleiben die Kraftstoffpreise hoch. Das Weiße Haus arbeitet zudem daran, den Zugang zu ausländischen Öllieferanten auszuweiten, und erklärte, dass Venezuela schließlich über mehrere Millionen Barrel zusätzliche Ölproduktion erreichen und das Öl in US-Raffinerien verarbeitet werden soll.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Inmitten der anhaltenden Rufe nach weiteren Zinserhöhungen fordert Trump die US-Notenbank zu Zinssenkungen auf: Die USA sollten weltweit die niedrigsten Zinsen haben.
Trump hat öffentlich erklärt, dass die USA den weltweit niedrigsten Zinssatz haben sollten und hat erneut damit gedroht, den Handel mit Ländern mit Handelsdefizit abzubrechen, um Druck auf die Federal Reserve auszuüben. Allerdings lag der US-CPI im August über den Erwartungen und der Markt bewertet die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September derzeit mit 86%. Fed-Vorsitzender Walsh steht damit unter einem diametral entgegengesetzten Erhöhungsdruck. Der Krieg zwischen den USA und dem Iran dauert bereits seit sieben Monaten an, und die steigenden Energiepreise in Kombination mit den Zollpolitiken erschweren es der Federal Reserve, ihr Inflationsziel zu erreichen.