Der CPI entsprach den Erwartungen, löste jedoch eine Neubewertung aus: US-Kurzfristzins-Futures fallen stark, könnten bis Jahresende zweimal in Folge angehoben werden?
Huitong Finance, 11. September—— Am Freitag (11. September) um 20:30 Uhr Peking-Zeit veröffentlichte das US-Arbeitsministerium den Verbraucherpreisindex für August. Die Daten zeigen, dass die US-Inflationsrate bei 3,4 % bleibt, was dem Wert im Juli entspricht und auch den Erwartungen des Marktes entspricht. Die anhaltend hohen Treibstoffpreise sind ein wichtiger Faktor für die Stabilität der Gesamtinflation. Der Markt bewertet die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed bis Jahresende zweimal die Zinsen anhebt, neu.
Am Freitag (11. September) um 20:30 Uhr Peking-Zeit veröffentlichte das US-Arbeitsministerium den Verbraucherpreisindex für August. Die Daten zeigen, dass die US-Inflationsrate bei 3,4 % bleibt, was dem Wert im Juli entspricht und auch den Erwartungen des Marktes entspricht. Die anhaltend hohen Treibstoffpreise sind ein wichtiger Faktor für die Stabilität der Gesamtinflation. Vor der Veröffentlichung der Daten bewertete der Markt die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung durch die Fed bei der kommenden Sitzung nächste Woche mit etwa 70 %. 
Nach der Veröffentlichung fielen die US-Kurzfristzins-Futures rasch, Händler bauten deutlich ihre Wetten auf eine Zinserhöhung im September aus, und die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung wurde schnell auf etwa 90 % angehoben. Die Rendite der US-Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit stieg auf den höchsten Stand seit dem 23. Oktober 2023 und lag bei 4,957 %, nahe der 5 %-Marke. Der US-Dollar-Index stieg kurzfristig um rund 25 Punkte und erreichte einen Höchststand von 99,33. Der Gold-Spotpreis stieg vor Veröffentlichung der Daten zunächst, fiel dann rasch zurück und zeigte im Tagesverlauf deutliche Schwankungen. Auch die Haupt-Futures-Kontrakte von COMEX-Gold verzeichneten Intraday-Anpassungen. Der Markt bewertet die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed bis Jahresende zweimal die Zinsen anhebt, neu.
Vor und nach der Veröffentlichung zeigten sich klare Unterschiede zwischen den Ansichten von Instituten und Privatanlegern. Vor der Veröffentlichung betonten einige institutionelle Konten, dass die Inflations-Trägheit weiterhin besteht und das Risiko einer Übertragung der Treibstoffkosten noch nicht verschwunden ist. Sie tendierten dazu, dass die Fed die hawkishe Option bevorzugt. Privatanleger diskutierten dagegen mehr über die Möglichkeit einer "Erwartungsgemäßen oder leicht dovishen" Entwicklung und hofften teils auf einen weiteren Rückgang der Inflation, um den Zinserhöhungsdruck zu verringern. Nach der Veröffentlichung aktualisierten institutionelle Konten schnell ihre Einschätzung und wiesen darauf hin, dass die Stabilisierung der Daten bei 3,4 % eine vorsichtige Haltung vor der Sitzung unterstützt, während die Reaktion am Kurzfristzinsmarkt klar eine höhere Zinserhöhungschance signalisiert. Die Diskussion von Privatanlegern drehte sich hingegen mehr um den schnellen Rückgang des Goldpreises und den Anstieg der US-Anleiherenditen, wobei einige überrascht waren von der raschen Verschärfung des Zinspfades. Andere lenkten die Aufmerksamkeit auf die fortwährenden Auswirkungen der Treibstoffpreise auf die kommenden Teilbereiche.
DeepConnect-Analyse
Aus fundamentaler Sicht blieb der CPI für August bei 3,4 %, wobei der Haupttreiber weiterhin die hohen Treibstoffpreise sind. Die Kosten für Benzin und Diesel bleiben hoch, was nicht nur den Energiesektor direkt ankurbelt, sondern auch über die Transportkosten indirekt andere Warenpreise beeinflusst. Die starke Nachfrage nach Hardware im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz führt zu Engpässen bei Speicher- und Chips, was die Preise für einige Konsumelektronik stützt. Der historische Vergleich zeigt, dass das Tempo des Inflationsrückgangs in den letzten Monaten nachgelassen hat und die aktuelle Zahl diese Trägheit fortsetzt. In Verbindung mit dem neuesten Kurs stieg die Rendite der US-Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit auf ein Dreijahreshoch, was die Neubewertung des Zinsweges durch den Markt widerspiegelt; der US-Dollar-Index legt kurzfristig zu, begleitet vom Rückgang der Kurzfristzins-Futures, was zeigt, dass Händler ihre Wetten auf eine Zinserhöhung durch die Fed nächste Woche schnell neu ausrichten.
Auf technischer Ebene reagiert der Zinsmarkt am unmittelbarsten. Der Rückgang der Kurzfristzins-Futures ließ die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung von etwa 70 % auf etwa 90 % steigen, was zeigt, dass die Preisbildung für die kommende Sitzung deutlich umgeschwenkt ist. Beim Gold stieg der Spotpreis vor Veröffentlichung der Daten leicht und fiel danach rasch um über 40 US-Dollar, später schwankte er um 4300 US-Dollar; die Haupt-Futures-Kontrakte bei COMEX-Gold verzeichneten ebenfalls Tagesverluste. Dieser Weg des Anstiegs und anschließenden Rückgangs entspricht der Anpassung der Zinserwartungen und der kurzfristigen Stärke des US-Dollars und ist damit im Einklang mit der Marktlogik. Insgesamt bleibt die Logik zwischen kurz- und mittelfristigen Linien konsistent: Kurzfristige Trades konzentrieren sich auf die Neubewertung der Wahrscheinlichkeit vor der Zinssitzung, mittelfristig wird beobachtet, ob die Inflations-Trägheit weiterhin den Spielraum der Geldpolitik begrenzt. Bei den betroffenen Assets leiden die zinsabhängigen Anlagen am stärksten, Gold zeigt erhöhte Volatilität, aber die Richtung wird durch die steigenden Realzinsen begrenzt.
Auch der Unterschied zwischen den Perspektiven von bekannten Instituten und Privatanlegern ist bemerkenswert. Institutionen interpretieren die Daten eher vor dem Hintergrund von geldpolitischen Meinungsverschiedenheiten und dem Festhalten an Inflationserwartungen und betonen, dass trotz der Erfüllung der Erwartungen Treibstoff- und Lieferkettenprobleme die Inflation auf hohem Niveau verlängern könnten, was eine höhere Zinserhöhungschance unterstützt. Privatanleger konzentrieren sich stärker auf die unmittelbare Marktvolatilität und reagieren sensibler auf den schnellen Rückgang des Goldpreises und den Anstieg der US-Anleiherenditen in Richtung 5 %. Einige waren vor der Veröffentlichung optimistischer, änderten aber danach schnell ihre Einschätzung. Die Erwartungsabweichung vor und nach dem Ereignis konzentriert sich auf die Frage: "Entspricht das Erfüllen der Erwartungen einer unveränderten geldpolitischen Haltung?" Die Daten selbst sind neutral, aber angesichts der jüngsten Statements der Notenbankvertreter und der Neubewertung der Zinssatz-Futures haben die Märkte einen hawkishen Interpretation gewählt.
Trendausblick
Die Kursentwicklung zeigt, dass kurzfristige Zinsen und US-Anleiherenditen bereits eine höhere Zinserhöhungschance eingepreist haben und der US-Dollar-Index Unterstützung findet. Wenn der Druck durch die Treibstoffkosten in den kommenden Inflationsdaten nicht deutlich nachlässt, könnte die Neubewertung der Zinswege weiter ausgedehnt werden. Gold zeigt nach der Anhebung der Zinserwartungen stärkere Schwankungen und folgt zunehmend den Realzinsen und der US-Dollar-Bewegung. Der Gesamtmarkt vollzieht gerade den Wechsel von "datenkonforme Erwartungen" zu "Wahrscheinlichkeit der geldpolitischen Entscheidung vor der Sitzung", und die Marktlogik dreht sich um die Sicherheit des Fed-Handelns nächste Woche, wobei die Bewertung weiterer Zinserhöhungen bis zum Jahresende von immer mehr Händlern berücksichtigt wird. Der Fokus bleibt weiterhin auf der Frage, ob die Inflations-Trägheit anhält und auf die Formulierung der geldpolitischen Sitzung selbst.
Weitere Lektüre
Frage: Warum steigt die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung so stark, obwohl der CPI im August bei 3,4 % stabil bleibt?
Obwohl die Daten den Erwartungen entsprechen, verstärkt das hohe Treibstoffpreisniveau die Wahrnehmung der Inflations-Trägheit. In Verbindung mit zuvor auftretenden hawkishen Meinungsverschiedenheiten bei geldpolitischen Sitzungen interpretiert der Markt das „nicht weiter sinken“ als Unterstützung für eine aggressive Zinspolitik, was zu einer schnellen Anpassung der Zinserhöhungschance für nächste Woche führt.
Frage: Warum zeigte Gold vor und nach der Datenveröffentlichung erst einen Anstieg und dann einen Rückgang?
Vor Veröffentlichung der Daten spekulierten einige Händler auf eine leicht dovishe Entwicklung und positionierten sich entsprechend, was die Goldpreise steigen ließ; nach Veröffentlichung wandte sich die Zinserwartung schnell, und die Stärke von Realzins und US-Dollar sorgte für Druck und ließ den Preis rasch zurückgehen. Diese Schwankung spiegelt die unmittelbare Reaktion zinsabhängiger Assets auf geldpolitische Wahrscheinlichkeitsänderungen wider.
Frage: Was bedeutet es, dass die Rendite der US-Staatsanleihen mit zehn Jahren Laufzeit nahe 5 % liegt?
Das Renditeniveau erreicht fast ein Dreijahreshoch und signalisiert eine Neubewertung des geldpolitischen Zinsweges durch den Markt. Der gleichzeitige Rückgang der Kurzfristzins-Futures und die Anhebung der Zinserhöhungschance zeigen, dass Händler ihre Erwartungen für einen höheren Leitzins auch in die mittelfristige Kursbildung einbeziehen.
Frage: Wo liegen die Hauptunterschiede zwischen den Meinungen von Institutionen und Privatanlegern?
Institutionen legen den Fokus stärker auf mittelfristige geldpolitische Meinungsverschiedenheiten und die Verankerung der Inflationserwartungen und betonen Treibstoff- und Lieferkettenfaktoren; Privatanleger beobachten hingegen stärker kurzfristige Marktvolatilität und reagieren schneller auf den Rückgang des Goldpreises und den Anstieg der US-Anleiherenditen. Nach Veröffentlichung tendieren beide Rollen auf die Bestätigung einer höheren Zinserhöhungschance, jedoch bewerten Institutionen dies systematischer.
Frage: Wie entstand die Bewertung, dass bis Jahresende zweimal die Zinsen erhöht werden könnten?
Nach Veröffentlichung der Daten hat der Kurzfristzinsmarkt nicht nur die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung nächste Woche auf etwa 90 % angehoben, sondern auch den Spielraum für weitere Sitzungen berücksichtigt. Die anhaltenden Treibstoffpreise und die Inflations-Trägheit sind die treibenden Faktoren hinter dieser Bewertung, sodass der Markt von einer einmaligen auf eine mehrmalige Anpassung gewechselt hat.
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