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KI-Rechenleistung: Blackstone plant angeblich, den Einkauf von Google TPUs deutlich zu erhöhen

KI-Rechenleistung: Blackstone plant angeblich, den Einkauf von Google TPUs deutlich zu erhöhen

华尔街见闻华尔街见闻2026/09/10 22:26
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Laut Berichten strebt Blackstone eine zusätzliche Beschaffungsmenge an, die ein Vielfaches des zuvor geplanten Volumens beträgt. Es wird erwartet, dass die TPU-Beschaffung deutlich über dem Umfang liegt, der bei der Gründung des Joint Ventures mit Google im Mai dieses Jahres bekannt gegeben wurde.

Der weltweit größte alternative Vermögensverwalter Blackstone setzt weiter auf die KI-Chips von Google.

Wie das Tech-Medium The Information berichtet, plant Blackstone, deutlich mehr Google Tensor Processing Units (TPUs) zu beschaffen, als im Mai bei der Ankündigung des Joint Ventures mit Google genannt wurde. Eine mit der Sache vertraute Person erklärte, dass Blackstone zusätzliche Mengen erwerben möchte, die ein Vielfaches der bisherigen Planung betragen. Blackstone lehnte eine Stellungnahme zur genauen Beschaffungsmenge ab.

Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass Blackstone seine Investitionen in die Infrastruktur für KI-Rechenleistung weiter ausbaut. Als einer der weltweit wichtigsten Investoren im Bereich Rechenzentren verwaltet Blackstone derzeit ein Vermögen von über 1,3 Billionen US-Dollar; die Investitionen des Unternehmens in Rechenzentren, Energie und andere Infrastrukturen sind mittlerweile ein essenzieller Bestandteil seines Engagements für den Bedarf an KI-Infrastruktur.

Joint Venture mit Google im Mai: Erste Investition von 5 Milliarden US-Dollar

Im Mai dieses Jahres gab Blackstone die Gründung eines US-Joint-Ventures mit Google bekannt, das Rechenzentrumskapazitäten, Betrieb, Netzwerk sowie Google Cloud TPU bereitstellt, um Kunden im Modell „Rechenleistung als Service“ TPU-Kapazität anzubieten.

Den damaligen Angaben zufolge wird Blackstone zunächst 5 Milliarden US-Dollar an Eigenkapital einbringen, mit dem Ziel, bis 2027 eine Rechenzentrumskapazität von 500 Megawatt bereitzustellen und in Zukunft massiv auszubauen.

Laut Reuters belief sich das gesamte Investitionsvolumen des Projekts, einschließlich Fremdfinanzierung, auf bis zu 25 Milliarden US-Dollar. Google bringt durch die Bereitstellung der eigenen TPU-Technologie die KI-Chips nun auch Kunden außerhalb der eigenen Cloud näher.

Google beschleunigt die Kommerzialisierung seiner TPUs

Während Blackstone seine Einkäufe ausweitet, stärkt Google gleichzeitig die Rolle seiner TPUs als Alternative zu NVIDIA-GPUs für KI-Anwendungen.

Der Leiter des Cloud-Geschäfts von Google erklärte zuletzt, das Geschäft mit KI-Beschleuniger-Chips habe mittlerweile mehr als doppelt so viel Umsatz wie der nächstgrößte Cloud-Konkurrent erzielt. Seit diesem Jahr wird der Verkauf von Drittanbieter-TPUs bei Google in den Cloud-Umsatz einbezogen. Zudem wird die Kommerzialisierung über Vermietung, Direktverkauf sowie Joint Ventures wie das mit Blackstone vorangetrieben.

Für Blackstone würde eine laut Berichten auf ein Mehrfaches ausgeweitete Beschaffungsmenge bedeuten, dass nicht nur das gemeinsame TPU-Cloud-Projekt mit Google weiter vergrößert werden könnte. Es zeigt auch, dass große Finanzinvestoren mit dem Modell „Chip + Rechenzentrum + Rechenleistungsservice“ weiterhin gezielt auf die steigende Nachfrage nach KI-Infrastruktur setzen.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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