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Das Risiko für Arbitrage-Geschäfte beim Glattstellen nimmt zu! Der Yen gewinnt weiter an Fahrt: Überschreitet die 155er-Marke und löst Stopp-Losses aus, Bereich um 152 wird zum nächsten Ziel.

Das Risiko für Arbitrage-Geschäfte beim Glattstellen nimmt zu! Der Yen gewinnt weiter an Fahrt: Überschreitet die 155er-Marke und löst Stopp-Losses aus, Bereich um 152 wird zum nächsten Ziel.

智通财经智通财经2026/09/08 01:26
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Von:智通财经

Der Yen hat ein wichtiges Niveau durchbrochen und könnte sein Hoch aus dem Jahr 2026 erreichen.

Wie von der Finanznachrichten-App von Zhihong berichtet, hat das Wechselkursverhältnis von Yen zu US-Dollar die Marke von 155 überschritten und dabei wurden Stop-Loss-Orders ausgelöst. Der Kurs nähert sich dem höchsten Niveau des Jahres und der Bereich um 152 ist inzwischen zum Fokuspunkt für Händler geworden. Der Yen stieg am Dienstag um 0,4 % auf 153,80, nachdem er zuvor über Nacht bereits um 1,2 % gestiegen war. Der monatliche Gesamtzuwachs nähert sich 4 %, was ihn zur besten Währung unter den G10 macht. Laut einem mit den Handelsaktivitäten vertrauten, aber anonym bleibenden Händler, hat das Unterschreiten von 155 beim Dollar-Yen-Paar eine Vielzahl von Stop-Loss-Orders ausgelöst und Optionshändler zum Verkauf von US-Dollar gezwungen.

Die aktuelle Entwicklung des Yen ist nicht auf einen einzelnen Faktor zurückzuführen. Manche Händler weisen darauf hin, dass rund um US-Feiertage eine geringe Marktliquidität herrscht, während andere meinen, der Ausbruch des Yen über die Marke 155 habe den ohnehin bestehenden Aufwärtstrend beschleunigt. Bereits letzte Woche, als die Erwartung einer Zinserhöhung der Bank of Japan zunahm, begann der Yen sich zu stärken und die Marktstimmung änderte sich rapide. Zudem spekuliert der Markt über mögliche Anpassungen in der Asset-Allokation des staatlichen japanischen Pensionsfonds, was den Yen ebenfalls stützt.

Das Risiko für Arbitrage-Geschäfte beim Glattstellen nimmt zu! Der Yen gewinnt weiter an Fahrt: Überschreitet die 155er-Marke und löst Stopp-Losses aus, Bereich um 152 wird zum nächsten Ziel. image 0

Rodrigo Catril, Stratege bei der National Australia Bank, erklärt: "Das Unterschreiten der Unterstützungszone über Nacht hat eindeutig die Tür für weitere Kursrückgänge geöffnet. Es ist wahrscheinlich, dass der Dollar/Yen-Kurs die vorherigen Tiefpunkte bei 152,27 und nahe 152,10 testet."

Der Bereich um 152,10 stellt das stärkste Yen-Niveau gegenüber dem US-Dollar in diesem Jahr dar, und mit wachsenden Aufwärtsimpulsen wird dieser Bereich zunehmend wichtiger. Auch technische Indikatoren zeigen, dass nach dem Bruch des Supports nahe 155 die Marke 152 das nächste Ziel sein könnte.

Analysen weisen darauf hin, dass Devisenhändler ihre Aufmerksamkeit auf die nächste Schwelle beim Dollar/Yen richten, und mit wachsender Abwärtsdynamik könnte der Bereich um 152 ein Ziel darstellten. Motonari Sakai, Devisenleiter bei Mitsubishi UFJ Trust Bank, sagt, sollte der Yen die Marke von 154 unterschreiten, werde das nächste Ziel direkt auf den Bereich um 152 Yen abzielen.

Die Entwicklung des Yen verbessert sich schrittweise, was sich auch am Optionsmarkt zeigt. Obwohl der Montag ein US-Feiertag war, blieb das globale Volumen der Devisenkontrakte hoch, wobei Yen-Cross-Paare besonders aktiv waren. Der starke Anstieg der Einjahres-Forwards im Yen unterstreicht das Ausmaß des Short-Coverings im Yen gegenüber dem Euro, dem britischen Pfund und dem Schweizer Franken. Dies erhöht zusätzlich den Abwärtsdruck für den Dollar/Yen.

Die Geschwindigkeit dieser Bewegung hat Sorgen über mögliche großflächige Schließungen von Yen-Finanzierungs-Carry-Trades ausgelöst, bei denen Investoren den Yen zu niedrigen Kosten leihen und in ertragsstärkere ausländische Assets investieren.

Rinto Maruyama, Senior-Zins- und Devisenstratege bei SMBC Nikko Securities, erklärt: "Unsere Grundannahme ist, dass ein Unterschreiten der 154-Marke beim Yen zu weiteren Schließungen von Carry-Trades und mehr Stop-Loss-Orders führen könnte, was den Yen weiter stärken kann." Er fügt hinzu, dass die Reduzierung des Open Interest den Investoren zudem die Möglichkeit gibt, neue Yen-Short-Positionen aufzubauen.

Daten zeigen, dass der Yen gegenüber hochverzinslichen Währungen wie dem brasilianischen Real und dem südafrikanischen Rand jeweils über 1 % verloren hat. Ein leitender Devisenoptionshändler bei Nomura Securities betont: "Die Zeiten unkomplizierter Carry-Trades sind vorbei, und das Volumen grenzüberschreitender Mittelströme von Japan in die USA könnte sich substanziell verändert haben."

Aktuell richtet sich das Augenmerk des Marktes auf die am Freitag veröffentlichten US-CPI-Daten, um Hinweise auf das zukünftige Vorgehen der Federal Reserve zu erhalten. In Japan werden Investoren die Rede des BoJ-Direktors Hajime Takata aufmerksam verfolgen, um Einschätzungen zum künftigen Zinserhöhungstempo zu gewinnen. Takata hatte zuvor klar gemacht, dass zukünftige Zinserhöhungen nicht rigide auf 25 Basispunkte beschränkt sein werden und dass bei normalen Bedingungen aufeinanderfolgende Zinserhöhungen möglich sind. Die Erklärung erfolgte nur drei Monate nach der Zinserhöhung im Juni, und im Falle einer weiteren Zinserhöhung am 18. September wäre dies das schnellste Tempo unter Kazuo Ueda.

Die größere Bewährungsprobe steht noch bevor: das nächste Policy-Meeting der Bank of Japan kommende Woche. Im Overnight-Index-Swap-Markt liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte bei 97 %, was die Schwelle für die Notwendigkeit erhöht, ausreichend hawkish Signale zu senden, um die Yen-Aufwertung aufrechtzuerhalten.

Catril erklärt: "Der Yen befindet sich an einem Scheideweg. Eine Zinserhöhung nächste Woche ist eine notwendige Bedingung, doch um den jüngsten Aufwärtstrend des Yen fortzusetzen, muss die Bank of Japan hawkish Signale senden und die Markterwartung bekräftigen, dass eine weitere Zinserhöhung vor Jahresende wahrscheinlicher ist als keine."

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