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Der AI-Wettlauf der Tech-Giganten tritt in eine "Differenzierungsphase" ein: Microsoft (MSFT.US), Amazon (AMZN.US) und Google (GOOGL.US) werden vom Markt begehrt, Meta (META.US) sieht sich Zweifeln der Investoren ausgesetzt.

Der AI-Wettlauf der Tech-Giganten tritt in eine "Differenzierungsphase" ein: Microsoft (MSFT.US), Amazon (AMZN.US) und Google (GOOGL.US) werden vom Markt begehrt, Meta (META.US) sieht sich Zweifeln der Investoren ausgesetzt.

智通财经智通财经2026/07/31 23:41
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Da US-Technologieriesen nach und nach ihre Geschäftszahlen veröffentlichen und ihre Prognosen für Investitionsausgaben beibehalten oder anheben, beschleunigt die Wall Street die Neubewertung der Gewinner und Verlierer im KI-Wettlauf.

Laut der Smart Finance APP beschleunigt Wall Street die Neubewertung der Gewinner und Verlierer im KI-Wettlauf, nachdem die US-Tech-Giganten ihre Quartalszahlen veröffentlicht und ihre Investitionsprognosen bestätigt oder angehoben haben. Obwohl große Technologieunternehmen weiterhin kräftig in KI investieren, erkennen Anleger nicht mehr nur das reine „Geldverbrennen“ an, sondern konzentrieren sich zunehmend darauf, ob KI-Investitionen tatsächlich in reale Renditen umgewandelt werden können. Dies führt zu einer deutlichen Divergenz in der Kursentwicklung der einzelnen Unternehmen.

Daten zeigen, dass sich die kombinierte Marktkapitalisierung der sechs Technologie-Giganten, die bisher in dieser Berichtssaison ihre Ergebnisse vorgelegt haben, um insgesamt fast 2 Billionen US-Dollar verändert hat. Microsoft (MSFT.US), Amazon (AMZN.US) und Googles Muttergesellschaft Alphabet (GOOGL.US) haben dank eines starken Wachstums im Cloud-Geschäft die Anerkennung des Marktes gefunden: Microsofts Marktkapitalisierung stieg diese Woche um über 600 Milliarden US-Dollar, während jene von Amazon und Alphabet jeweils um über 400 Milliarden US-Dollar zunahmen. Dies spiegelt die Erwartung der Anleger wider, dass die fortlaufenden Milliarden-Investitionen in KI nun beginnen, sich auszuzahlen.

Im Vergleich dazu fiel die Aktie von Meta (META.US) nach Veröffentlichung der Quartalszahlen stark, sodass die Marktkapitalisierung in dieser Woche um etwa 85 Milliarden US-Dollar schrumpfte. Obwohl das Unternehmen die untere Grenze seiner Investitionsprognosen anhob, konnte das Management die Nachfrage nach KI-Infrastruktur und künftige Monetarisierungsmöglichkeiten nicht ausreichend erklären, was Marktzweifel an Metas KI-Strategie aufkommen ließ. Apple (AAPL.US) litt unter Engpässen bei Speicherchips, die die Prognose belasteten: Obwohl Umsatz, Gewinn und iPhone-Verkäufe die Markterwartungen übertrafen, lag der Umsatzwachstums-Ausblick für das Quartal nur bei 9 bis 11 %, unter dem Marktkonsens von 12 %. Am Freitag sank der Aktienkurs um über 7 %, was einem Marktwertverlust von mehr als 350 Milliarden US-Dollar entspricht. Tesla (TSLA.US) wiederum verzeichnete aufgrund negativer Free Cashflows und erwarteter weiterer Investitionssteigerungen einen Rückgang der Marktkapitalisierung um rund 7 Milliarden US-Dollar.

Jason Greenberg, Co-Head Global Technology, Media and Telecom Investment Banking bei Jefferies, sagte, dass die KI-Investitionsausgaben der großen US-Technologieunternehmen in den kommenden 12 Monaten auf nahezu 800 Milliarden US-Dollar zusteuern. Heute stellen Anleger die reale Existenz von KI- oder Compute-Nachfrage nicht mehr infrage; entscheidend ist vielmehr, ob diese enormen Investitionen künftig hinreichend attraktive Gewinne generieren können.

Amazon, eines der herausragendsten Unternehmen dieser Berichtssaison, steigerte im zweiten Quartal die Umsätze mit seiner Cloud-Sparte AWS im Jahresvergleich um 37 % – das schnellste Wachstum seit 2021. Dies zeigt, dass die Nachfrage der Unternehmen nach KI-Cloud-Services weiterhin stark ist. Gleichzeitig hob das Unternehmen die geplanten Investitionen bis 2026 von 200 Milliarden US-Dollar auf 220 Milliarden US-Dollar an, um den Ausbau der KI-Infrastruktur fortzusetzen. Die Aktie von Amazon stieg am Freitag daraufhin um mehr als 15 %.

Forrester-Analystin Tracy Woo sagte, das starke Wachstum bei AWS zeige deutlich, dass Amazons kontinuierliche Infrastrukturinvestitionen die Marktbedürfnisse erfüllen und keine überzogenen Vorleistungen seien.

Inzwischen steht Meta im Fokus der anderen Marktseite. Das Unternehmen hebt nicht nur seine Investitionsprognosen an, sondern treibt weiterhin Initiativen in den Bereichen KI, intelligente Brillen, eigene Chips und Rechenzentren voran. Dennoch konnte CEO Mark Zuckerberg auf der Quartalskonferenz die Nachfrage nach KI-Infrastruktur und den Stand der Kommerzialisierung nicht ausreichend erläutern, was bei Investoren für Unmut sorgte.

Hendi Susanto, Fondsmanager bei Gabelli, äußerte, die Geduld des Marktes gegenüber Meta sinke. Auch wenn Zuckerberg betonte, dass das Unternehmen aktiv an einer Kommerzialisierung von KI arbeite, reagierten die Anleger mangels klarer Daten und Belege letztlich negativ.

Analysten gehen davon aus, dass diese Berichtssaison zeigt, wie der Markt gezielt nach den wahren Profiteuren des KI-Wettlaufs sucht. In Zukunft werden die Kapitalmärkte daher noch stärker auf die Rendite von KI-Investitionen großer Tech-Konzerne achten – und nicht mehr nur auf die schiere Höhe der Investitionsausgaben.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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