Der Kanadische Dollar schwächt sich ab, da die Spannungen im Nahen Osten zunehmen
USD/CAD stärkt sich angesichts geopolitischer Spannungen
Während der asiatischen Sitzung am Dienstag kletterte der USD/CAD-Wechselkurs nahe 1,3750, gestützt durch anhaltende Unsicherheiten und den eskalierenden Konflikt zwischen den USA, Israel und Iran. Diese Entwicklungen haben den US Dollar (USD) weiterhin gegenüber dem Canadian Dollar (CAD) gestärkt. Später am Tag erwarten die Märkte die Veröffentlichung des vorläufigen US S&P Global Purchasing Managers Index (PMI) für März.
Geopolitische Entwicklungen beeinflussen die Märkte
Am Montagabend kündigte US-Präsident Trump eine fünftägige Verzögerung militärischer Maßnahmen gegen iranische Energieanlagen an. Laut CNN erwähnte Trump außerdem, dass die USA und Iran nach jüngsten Gesprächen 15 Konsenspunkte erzielt hätten. Die iranischen Behörden dementierten jedoch nach diesen Aussagen jegliche Verhandlungen mit den USA.
Mohsen Rezaei, ein hochrangiger militärischer Berater des Obersten Führers Irans, Mojtaba Khamenei, erklärte, dass die Feindseligkeiten andauern würden, bis Iran vollständig für seine Verluste entschädigt sei. Die Aussicht auf einen verlängerten Konflikt im Nahen Osten dürfte die Nachfrage nach sicheren Währungen wie dem US Dollar kurzfristig erhöhen.
Ölpreise und der Canadian Dollar
Die Rohölpreise stiegen, da Händler auf Irans Ablehnung von Friedensgesprächen mit den USA reagierten. Da Kanada ein bedeutender Ölexporteur ist, unterstützen steigende Rohölpreise typischerweise den Canadian Dollar.
Zentralbankpolitik und wirtschaftlicher Ausblick
Letzte Woche hielt die US Federal Reserve ihre Leitzinsen bei 3,50%–3,75% und äußerte Bedenken bezüglich des inflationsfördernden Effekts höherer Ölpreise. Ebenso beließ die Bank of Canada ihren wichtigsten Übernachtzins bei 2,25% während ihrer Märzsitzung, warnte jedoch, dass der wirtschaftliche Ausblick äußerst unvorhersehbar bleibt, wobei der Iran-Konflikt die Risiken für die Weltwirtschaft verstärkt.
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