Nagel: In welchen Situationen kann die Inflationsrate als zu niedrig angesehen werden?
Die digitale Transformation des Geldes erforschen
Sehr geehrte Gäste und Studierende, es ist mir eine Freude, an meinen früheren Arbeitsplatz zurückzukehren und heute mit Ihnen zu sprechen. Unser Gespräch dreht sich um „Die digitale Zukunft des Geldes und der Wirtschaft“. Als Zentralbanker liegt mein Hauptaugenmerk natürlich auf der Entwicklung des Geldes selbst.
Wenn man darüber nachdenkt, was die Zukunft der Währung bringt, ist meine Antwort klar und vielen vertraut: der digitale Euro. Aber warum streben wir einen digitalen Euro an? Zwei Gründe stechen hervor. Erstens werden digitale Zahlungen für uns alle zur Norm. Zweitens haben jüngste Ereignisse die Gefahren aufgezeigt, wenn Europa sich zu sehr auf externe Akteure verlässt und dadurch in kritischen Bereichen verwundbar wird.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen

Warnsignale für die Republikaner bei den Zwischenwahlen mehren sich, die KI-Hausse steht vor dem "Wahlzettel-Stresstest": Geht es auf eine "Blasenbildung 2027" oder einen Bewertungseinbruch zu?
Laut einer Umfrage von Reuters/Ipsos ist die Zustimmungsrate für Trump auf ein historisches Tief gefallen. Analysten sagen, dass die Demokratische Partei gute Chancen hat, die Kontrolle über das Repräsentantenhaus zurückzugewinnen.


Die New Yorker Fed analysiert die globalen US-Dollar-Reserven: Der Anteil des Dollar sinkt, aber das Narrativ der „Entdollarisierung“ ist übertrieben.
Laut einer Studie der Federal Reserve Bank of New York spiegelt der Rückgang des Anteils des US-Dollars an den Devisenreserven keinen allgemeinen Abfluss von Kapital aus dem Dollar wider, sondern ist lediglich das Ergebnis von Entscheidungen einiger weniger Reserveverwalter.

