Chainlink, Swift und UBS testen erfolgreich eine tokenisierte Fonds-Lösung, um die 100-Billionen-Dollar-Industrie zu revolutionieren
Chainlink hat gemeinsam mit Swift und UBS ein neues System entwickelt, das es Banken und Vermögensverwaltern ermöglicht, Zeichnungen und Rücknahmen von tokenisierten Fonds über die bereits genutzte Messaging-Infrastruktur abzuwickeln.
Laut der Ankündigung vom 30. September könnte diese Lösung die Einführung digitaler Vermögenswerte in der globalen Fondsbranche im Wert von 100 trillionen US-Dollar beschleunigen, indem sie eine entscheidende technische Hürde beseitigt.
Pilotprojekt mit UBS Tokenize
Die Initiative baut auf der früheren Zusammenarbeit von Chainlink, Swift und UBS im Rahmen des Project Guardian der Monetary Authority of Singapore im Jahr 2024 auf, bei dem die Abwicklung tokenisierter Vermögenswerte mit Off-Chain-Geld getestet wurde.
Im aktuellen Pilotprojekt hat UBS Tokenize, die Tokenisierungseinheit der Bank, erfolgreich Anfragen zur Zeichnung und Rücknahme von Fonds verarbeitet.
Nachrichten, die im ISO 20022-Format von Swift gesendet wurden, wurden durch die Chainlink Runtime Environment (CRE) geleitet, die dann On-Chain-Smart-Contract-Aktionen unter Verwendung des Chainlink Digital Transfer Agent-Standards auslöste.
Durch die Nutzung der bestehenden Swift-Infrastruktur müssen Institutionen ihre Identitäts- oder Verwahrungssysteme nicht grundlegend überarbeiten, um mit Blockchain-Netzwerken zu interagieren.
Das „Plug-and-Play“-Modell ermöglicht es Institutionen, mit tokenisierten Fonds zu experimentieren, ohne die Kosten und die Komplexität eines vollständigen Systemneubaus.
Auswirkungen auf die Fondsbranche
Die Fähigkeit, tokenisierte Workflows direkt aus der bestehenden Infrastruktur zu steuern, könnte für den globalen Vermögensverwaltungssektor, der unter dem Druck steht, seine Abläufe zu modernisieren und Kosten zu senken, transformativ sein.
Laut Chainlink reduziert die Nutzung von Swift zur Auslösung von On-Chain-Ereignissen den Abstimmungsaufwand, verbessert die Automatisierung der Compliance und erhöht die Transparenz.
Chainlink-Mitgründer Sergey Nazarov sagte, die Zusammenarbeit zeige, wie Smart Contracts und neue technische Standards mehr Effizienz in den Lebenszyklus von Vermögenswerten bringen können.
Gleichzeitig demonstriert UBS, wie Banken die Tokenisierung nutzen können, um bestehende Produkte zu verbessern und neue Distributionsmodelle zu erforschen.
Die Tokenisierung von Fonds ist für Finanzinstitute und Regulierungsbehörden zunehmend ein Schwerpunkt, da Unternehmen nach Möglichkeiten suchen, die Abwicklungsgeschwindigkeit zu erhöhen, operationelle Risiken zu mindern und neue Formen der Marktflexibilität zu erschließen.
Fortschritte wie die Integration von Chainlink und Swift könnten dazu beitragen, die Tokenisierung von isolierten Pilotprojekten auf eine breitere Akzeptanz in den globalen Kapitalmärkten auszuweiten.
Der Beitrag „Chainlink, Swift und UBS pilotieren erfolgreich eine tokenisierte Fonds-Lösung zur Revolutionierung einer 100 trillionen US-Dollar-Industrie“ erschien zuerst auf CryptoSlate.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Das Risiko für Arbitrage-Geschäfte beim Glattstellen nimmt zu! Der Yen gewinnt weiter an Fahrt: Überschreitet die 155er-Marke und löst Stopp-Losses aus, Bereich um 152 wird zum nächsten Ziel.
Der Yen hat ein wichtiges Niveau durchbrochen und könnte sein Hoch aus dem Jahr 2026 erreichen.

LME-Kupferpreis erreicht ein Allzeithoch! Zolldifferenzen und günstige Angebots-Nachfrage-Faktoren wirken zusammen: Während die KI-Nachfrage zum „neuen Motor“ wird, sinken die Exporte Chiles auf das niedrigste Niveau seit einem Jahr.
Zollturbolenzen und Schwierigkeiten im Bergbau: Kupferpreis erreicht historischen Höchststand.

Deutsche Bank warnt: Durch kumulierte Inflations- und Zinsrisiken könnten zunehmende Marktverwerfungen Aktien- und Kreditvermögen belasten
Die Deutsche Bank warnt davor, dass die Finanzmärkte mit einer zunehmenden Entkopplung konfrontiert sind – während die Inflationsrisiken weiter zunehmen, rechnen die Märkte nur mit begrenzten geldpolitischen Straffungen durch die großen Zentralbanken. Dadurch werden Aktien- und Kreditwerte anfällig für mögliche Neubewertungen.

Intel erhöht CPU-Preise um weitere 10 % und plant die Einstellung von Produkten mit niedriger Gewinnmarge
Intels PC-CPUs sollen im Oktober erneut um etwa 10 % teurer werden, was bereits die dritte Preiserhöhung seit Ende 2025 darstellt. Gleichzeitig prüft CEO Chen Liwu Produktlinien mit niedrigen Gewinnmargen; einige Produkte könnten eingestellt und vom Markt genommen werden, wobei hauptsächlich der Bereich der Industriecomputer, des Internet of Things und des Embedded-Markts betroffen ist. Der Kern dieser Anpassung liegt in der Priorisierung der Gewinnmarge und der Abkehr von der bisherigen Strategie, den Absatz über niedrige Preise zu steigern.
