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Die Woche der Technologiebilanzen steht bevor, SK Hynix steigt vorbörslich um über 1 % an, Petrobras fällt um über 20 %, die Ölpreise sinken, US-Staatsanleihen legen zu.

Die Woche der Technologiebilanzen steht bevor, SK Hynix steigt vorbörslich um über 1 % an, Petrobras fällt um über 20 %, die Ölpreise sinken, US-Staatsanleihen legen zu.

华尔街见闻华尔街见闻2026/10/26 08:36
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Von:华尔街见闻

Vorbörslich an der US-Börse steigt SK Hynix um über 1 %. Das Unternehmen plant, eine Sonderdividende in Höhe von 12,1 Milliarden US-Dollar auszuschütten und möchte den Erlös aus dem Verkauf der Kioxia-Beteiligung an die Aktionäre zurückgeben. Die Aktien der US-Firma Neocloud fallen im vorbörslichen Handel allgemein: Nebius sinkt um 4,5 %, CoreWeave um 4,4 % und Iren um 4,1 %. Die Brasilianische Petrobras verliert vorbörslich über 20 %, Itau Unibanco fällt um mehr als 27 %. Brent-Rohöl gibt von einem Sechsmonatshoch nach und verliert 1,5 %, notiert bei rund 114,95 US-Dollar pro Barrel.

Die Berichtssaison der Technologieriesen ist offiziell eröffnet, und die globalen Märkte beobachten vorsichtig angesichts vielfältiger Unsicherheiten. Die Nasdaq-100-Futures fallen, die asiatischen Aktienmärkte setzen ihren Abwärtstrend fort, während die Ölpreise vom Sechsmonatshoch zurückgehen und somit den Märkten eine gewisse Entlastung bieten.

In dieser Woche veröffentlichen Technologiegiganten wie Microsoft, Alphabet und Amazon ihre Quartalsberichte, wobei die Marktbewertung darauf abzielt, ob Investitionen in KI-Infrastruktur weiterhin bestehen bleiben. Gleichzeitig werden sowohl die Federal Reserve als auch die Bank of Japan ihre Zinsentscheidungen bekannt geben, was voraussichtlich für erhöhte Volatilität auf den globalen Anleihe- und Devisenmärkten sorgt. Im US-Vorhandel steigen SK Hynix um mehr als 1 %, das Unternehmen plant eine Sonderdividende von 12,1 Milliarden US-Dollar auszuschütten und die Erträge aus dem Verkauf von Kioxia-Anteilen an die Aktionäre zurückzugeben.

Auch die Ergebnisse der brasilianischen Wahlen verursachen Turbulenzen an den Märkten. Luiz Inácio Lula da Silva konnte am Sonntag in der Stichwahl überraschend den rechten Kandidaten Flávio Bolsonaro besiegen, wobei der in Japan gehandelte Brasilien-ETF zwischenzeitlich um 16 % einbrach und die FX-Derivate-Kontrakte der CME einen implizierten Rückgang des Real gegenüber dem US-Dollar von mehr als 10 % zeigten.

Nick Twidale, leitender Marktanalyst bei AT Global Markets in Sydney, erklärte in einem Bericht, der Marktfokus werde „von den geopolitischen Schlagzeilen der letzten Wochen zurück auf die Zentralbankpolitik und die Entwicklung der Zinssätze“ gelenkt.

  • Im US-Vorhandel steigen SK Hynix um über 1 %, das Unternehmen plant eine Sonderdividende von 12,1 Milliarden US-Dollar auszuschütten und die Aktiengewinne aus dem Verkauf von Kioxia-Anteilen an die Aktionäre zurückzugeben. Aktien von Neocloud im US-Vorhandel fallen generell, Nebius sinkt um 4,5 %, CoreWeave fällt um 4,4 %, Iren verliert 4,1 %.
  • Petróleo Brasileiro SA (Petrobras) fällt im US-Vorhandel um über 20 %, Itaú Unibanco fällt um über 27 %.
  • Der südkoreanische KOSPI schließt mit einem Minus von 1,45 % bei 5469,59 Punkten, der Nikkei 225 endet mit einem Minus von 0,8 % bei 62189,65 Punkten, während der TOPIX gegen den Trend um 0,2 % auf 3972,98 Punkte steigt.
  • Die europäischen Aktienmärkte eröffnen uneinheitlich: Der Euro Stoxx 50 steigt zu Handelsbeginn um 0,07 %, der deutsche DAX legt um 0,28 % zu, der britische FTSE 100 verliert 0,17 %, der französische CAC 40 steigt um 0,60 %.
  • Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen sinkt um 3 Basispunkte auf 4,97 %, US-Bonds insgesamt steigen.
  • Die Rendite der zehnjährigen japanischen Staatsanleihen sinkt um 2 Basispunkte auf 2,780 %.
  • Brent-Rohöl fällt vom Sechsmonatshoch um 1,5 % und notiert bei etwa 114,95 US-Dollar pro Barrel.
  • Spot-Gold steigt um 0,3 % auf 4008,18 US-Dollar je Unze.
  • Bitcoin fällt um 0,6 % und notiert bei 79916,76 US-Dollar.

KI-Handel bleibt belastet, Chip-Aktien führen Verluste im asiatischen Markt an

Die Abkühlung der KI-bezogenen Trades ist im asiatischen Markt besonders offensichtlich. Der südkoreanische KOSPI schließt mit einem Minus von 1,45 % bei 5469,59 Punkten, KI-Aktien bleiben schwach. Goldman Sachs senkte daraufhin das Kursziel für den Index um bis zu 25 %. Auch chinesische KI-Modellentwickler folgten dem Abwärtstrend, nachdem Moonshot mit einem neuen Modell die Marktteilnehmer zur Neubewertung der Wettbewerbslage veranlasste.

Die Woche der Technologiebilanzen steht bevor, SK Hynix steigt vorbörslich um über 1 % an, Petrobras fällt um über 20 %, die Ölpreise sinken, US-Staatsanleihen legen zu. image 0

Der japanische Markt zeigt sich gespalten. Der Nikkei 225 beendet den Handel mit einem Minus von 0,8 % bei 62189,65 Punkten, wobei Chipaktien den Index am stärksten belasten – das schlechteste Segment der Woche; der TOPIX steigt hingegen gegen den Trend um 0,2 % auf 3972,98 Punkte. Insgesamt fiel der MSCI-Asien-Index vier Wochen in Folge – das längste Minus seit April dieses Jahres.

Die Nasdaq-100-Futures sinken um 0,2 %, der zugrunde liegende Spot-Index verzeichnet ebenfalls den zweiten Wochenverlust in Folge; der US-Halbleiterindex stellt ebenfalls die längste Verlustserie seit November auf. Die europäischen Börsen starten vergleichsweise unabhängig und dürften etwa 0,3 % höher eröffnen.

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Doppelte Belastungsprobe: Zentralbankentscheidungen und Berichtswoche

Der Terminkalender der Märkte ist diese Woche besonders dicht. Nick Twidale, Chief Market Analyst von AT Global Markets in Sydney, betonte in einem Bericht, dass der Marktfokus „von den geopolitischen Schlagzeilen der letzten Wochen zurück auf die Zentralbankpolitik und Zinsentwicklungen“ gerichtet wird.

Die Entscheidungen der Federal Reserve und Bank of Japan werden besonders aufmerksam beobachtet. Beide stehen unter dem Druck hartnäckiger Inflation, steigender Energiekosten und hoher globaler Anleiherenditen. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen sinkt um 3 Basispunkte auf 4,97 %, US-Staatsanleihen insgesamt sind stark.

Eugene Leow, leitender Zinsstratege der DBS Bank in Singapur, kommentiert: „KI-Bedenken, Wachstumsrisiken und die politische Unsicherheit durch die Zwischenwahlen in Europa und den USA erhöhen die Nachfrage nach sicheren Anlagen. Bei derzeit hohen absoluten Renditen sollten US-Staatsanleihen eine gute Absicherung bieten.“

Französische Anleihefutures sind stark und liegen vor deutschen Bund-Futures. Moody’s behält das Kreditrating Frankreichs unverändert bei und die zuletzt ausgebliebenen gewaltsamen Ereignisse hellen die Stimmung auf. Bloomberg-Stratege Mark Cranfield weist darauf hin, dass Investoren den Fokus darauf legen, ob sich die zuletzt stark ausgeweitete Spread zwischen deutschen und französischen Anleihen wieder verringert.

Ölpreisrückgang, Trump und Iran beeinflussen die Märkte

Die weltweite Rohölbenchmark Brent fällt vom Sechsmonatshoch um 1,5 % und notiert bei etwa 114,95 US-Dollar pro Barrel, was zumindest teilweise die Inflationierungsdruck mindert.

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Trump erklärte gegenüber Fox News, ob man gegen Teheran eine Einigung anstrebe oder „die Sache erledige“, „es ist an der Zeit, eine Entscheidung zu treffen“, mit deutlicher Wortwahl. Zudem berichtet Iran, Gastgeber für hochrangige Sicherheits- und Verteidigungsbeamte aus Saudi-Arabien, Pakistan und der Türkei zu einem regionalen Sicherheitsdialog zu sein.

Alicia Garcia Herrero, Chefökonomin für Asien-Pazifik bei Natixis, erläuterte gegenüber Bloomberg TV, dass falls das Tempo beim Bau von Datenzentren die Nachfrage nach Rechenleistung nicht decken kann, die rasche Verbreitung von KI selbst Inflationsdruck erzeugen könnte, was vom Markt bisher nicht eingepreist worden sei.

Brasilianische Wahl: Real unter zweistelligem Abwertungsdruck

Der brasilianische Markt dürfte zu Wochenbeginn starkem Verkaufsdruck ausgesetzt sein. Lulas überraschender Wahlsieg überraschte viele Investoren, die den rechten Kandidaten bevorzugten, Bolsonaro kündigte umgehend an, die Stichwahl für ungültig erklären lassen zu wollen.

Die FX-Derivate-Kontrakte der CME Exchange zeigen einen Wechselkurs von etwa 5,55 Reais je US-Dollar, was gegenüber dem Schlusskurs vom Freitag einen Rückgang von über 10 % impliziert. Der in Japan gehandelte ETF auf brasilianische Anlagen fiel zwischenzeitlich um 16 %.

Anna Wu, Gründerin und Anlagestrategin des Forschungsinstituts Floodlines Research, erklärte: „Der Markt war darauf überhaupt nicht vorbereitet. Aus meiner Sicht handelt es sich nicht nur um eine emotionale Reaktion – der lokale Markt sieht sich nun realen Risiken durch eine Expansion der Staatsverschuldung und Währungsabwertung ausgesetzt.“

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