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Trump will eine "KI-Armee" aufstellen, bezeichnete zuvor "AI-Sicherheitsrisiken" als "Schwindel"

Trump will eine "KI-Armee" aufstellen, bezeichnete zuvor "AI-Sicherheitsrisiken" als "Schwindel"

华尔街见闻华尔街见闻2026/09/20 02:36
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Von:华尔街见闻

Trump hat angekündigt, eine föderale "Künstliche-Intelligenz-Einheit" zu gründen und einen "Leiter für KI-Angelegenheiten" zu ernennen. Er erklärte, dass KI möglicherweise 25% des US-BIP ausmachen könnte. Allerdings sind die Aufgaben der Behörde, Finanzierung und Verantwortliche bislang unklar, ebenso wie die Beziehung zu bestehenden Institutionen. Innerhalb des Weißen Hauses gibt es Meinungsverschiedenheiten über den Umfang der Regulierung und die zukünftige Ausrichtung der Politik ist noch unsicher.

Unter dem doppelten Druck von Warnungen aus der Branche und zunehmenden Zweifeln unter den Wählern hat Trump die Gründung einer föderalen AI-Spezialbehörde angekündigt. Der Kurs der Politik bleibt jedoch unklar, und Marktbeobachter bezweifeln die tatsächliche Wirksamkeit dieser Maßnahme.

Laut Deutschland-Presseagentur veröffentlichte US-Präsident Trump am 19. auf sozialen Medien einen Beitrag, in dem er die Gründung einer "Artificial Intelligence Force" ankündigte.

Trump sagte, zur Bildung der "Artificial Intelligence Force" werde er bald einen "Chief of Artificial Intelligence Affairs" ernennen. Er erklärte, künstliche Intelligenz stehe für die nächste industrielle Revolution oder die nächste Internet-Welle, deren Ausmaß und Einfluss noch größer sein könnten und möglicherweise bis zu 25% des US-Bruttoinlandsprodukts ausmachen.

Trump griff in seinem Beitrag zudem radikale Demokraten an, die "darauf aus seien, Artificial Intelligence zu zerstören", und betonte: "Wir werden diesem bemerkenswerten Industriezweig keinesfalls im Weg stehen oder ihn abwürgen." Im Gegenteil, "wir werden ihn wertschätzen, unterstützen und seinen Fortschritt schützen". Zugleich sagte er, die USA würden bestehende straf- und zivilrechtliche Systeme nutzen, um gegen illegale Aktivitäten im Zusammenhang mit Artificial Intelligence hart vorzugehen.

Wallstreet Nachrichten erwähnte, dass Nvidia-CEO Jensen Huang auf dem "All-In Summit" am Montag in Los Angeles einen Anruf von Trump erhielt. Im Gespräch bezeichnete Trump Warnungen vor AI-Gefahren als "Betrug" und stufte Forderungen, die AI-Entwicklung zu verlangsamen, als politische Manipulation ein: "Wir werden sie nie gewinnen lassen."

Unklare Position der Behörde, unsicherer Politik-Kurs

Trump erklärte auf Truth Social am Samstag, dass er nach dem Vorbild der von ihm in seiner ersten Amtszeit gegründeten Space Force eine „Artificial Intelligence Force“ ins Leben rufen werde.

Mit dieser Ankündigung, eine Artificial Intelligence Force zu gründen, schlägt Trump erstmals eine speziell für Artificial Intelligence zuständige Bundesbehörde vor. Doch bislang sind Aufgabenbereiche, Finanzierungsvolumen und die potenzielle Leitung dieser Behörde nicht definiert.

Derzeit tragen das Nationale Büro für Wissenschafts- und Technologiepolitik im Weißen Haus, das Handelsministerium und das Verteidigungsministerium jeweils Teile der Technologiepolitik. Das Chief Digital and Artificial Intelligence Office im Verteidigungsministerium beschäftigt sich speziell mit AI-Angelegenheiten. Mehrere Führungskräfte aus der Technologiebranche erklärten, die Beziehung zwischen der neuen Behörde und bestehenden Institutionen sei noch völlig unklar.

Auch für den "Chief of Artificial Intelligence Affairs" gibt es bislang keinen Kandidaten. Zuvor hatte Trump den Investor David Sacks als "Chief of Artificial Intelligence and Cryptocurrency Affairs" ernannt, doch Sacks hat dieses Amt inzwischen abgegeben und fungiert nun als Co-Vorsitzender im Wissenschafts- und Technologierat des Präsidenten sowie weiterhin als Berater für AI-Politik.

Interne Richtungsstreits, schwankende Politik nicht absehbar

Leitende Vertreter der Technologiebranche berichten, dass Trumps internes Beraterteam bei der AI-Regulierung deutlich unterschiedliche Ansichten hat.

Eine Gruppe fürchtet die durch die rasche Weiterentwicklung der AI-Modelle entstehenden Cybersecurity-Risiken, während eine andere Strömung, vertreten durch Sacks, eine möglichst geringe Regulierung verlangt. Diese interne Spannung führt zu einer häufigen Änderung der White-House-Position zur AI-Politik und erschwert die Prognose für den Markt.

Adam Kovacevich, Leiter der Technologie-Branchenorganisation Chamber of Progress, äußert sich unmissverständlich:

Niemand weiß, was das bedeutet. Er braucht einen Chief, weil das Weiße Haus in den letzten sechs Monaten ohne einen "Chief of Artificial Intelligence Affairs" versucht hat, AI-Politik zu machen – das war das reinste Chaos.

Kovacevich ergänzt, dieser übereilte Beitrag zeige, dass Trump das Bedürfnis verspüre, beim Thema AI zu handeln, aber noch nicht wisse, wie. Kovacevich sagt:

Er liest, wie alle, die Meinungsumfragen.

Warnsignale aus der Branche, wachsende Sicherheitsbedenken

Bereits vor Trumps Ankündigung hatten zahlreiche KI-Führungskräfte immer wieder zu einem langsameren Entwicklungstempo aufgerufen.

Wallstreet Nachrichten erwähnte, dass Dario Amodei, CEO von Anthropic, kürzlich in seinem Blog vorschlug, die Entwicklung fortschrittlicher Tools im AI-Bereich zu bremsen und konkrete Maßnahmen wie verstärkte globale Koordination demokratischer Staaten und die Einführung von Sicherheitsprüfungen durch Drittanbieter vorlegte. Er schrieb:

Ich glaube, dass eine Verlangsamung, die uns ein oder zwei zusätzliche Jahre verschafft, und die wir für Alignment-Forschung nutzen, das Risiko schwerer Probleme deutlich reduzieren kann.

Jacob Coxon, Forscher bei Anthropic, kündigte kürzlich seinen Rücktritt an, begründet mit der Sorge, dass sein Unternehmen und die Konkurrenz an Systemen arbeiten, deren Kontrolle bald nicht mehr möglich sein könnte.

Sam Altman von OpenAI warnte ebenfalls, dass die rasanten Fortschritte im AI-Bereich "sehr schlecht" werden könnten und die Menschheit die Kontrolle über die Zukunft verlieren könnte. Er begrüßt die Schaffung eines "federalen Rahmens für einheitliche Sicherheitsanforderungen an fortschrittliche AI" und betont, dass "jeglicher US-Konkurrenzdruck kein Grund für unbedachtes Handeln sein darf".

Außerdem hat Microsoft einen vorläufigen Verhaltenskodex eingeführt, der die Entwicklung neuer AI-Modelle regulieren soll. Ex-Präsident Obama unterstützte an der Colgate University öffentlich die Einführung von Kontrollen und bekräftigte die Forderung nach intensiverer staatlicher Regulierung der AI-Entwicklung.

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