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Die gegenseitigen Angriffe zwischen den USA und Iran eskalieren in der Straße von Hormus, was die Ölpreise und die geopolitische Risikoprämie gemeinsam in die Höhe treibt.

Die gegenseitigen Angriffe zwischen den USA und Iran eskalieren in der Straße von Hormus, was die Ölpreise und die geopolitische Risikoprämie gemeinsam in die Höhe treibt.

智通财经智通财经2026/09/09 11:01
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⑴ Die Iranische Revolutionsgarde verkündete am Mittwoch, dass sie ballistische Raketen auf eine US-Militärbasis in Jordanien abgefeuert und 10 Schiffe in der Straße von Hormus angegriffen habe. Diese Maßnahmen stellen eine direkte Vergeltung für die vorherige Zerstörung von fünf iranischen Tankern durch die USA dar. Die militärische Auseinandersetzung zwischen beiden Parteien hat sich im Verlauf des sechsmonatigen Krieges deutlich verschärft und die relative Ruhe der letzten vier Wochen durchbrochen.⑵ Das US Central Command veröffentlichte ein Video über die Angriffe und erklärte, dass dies eine Reaktion auf zwei ballistische Raketenangriffe auf US-Zerstörer durch Iran in den vergangenen zwei Tagen sei. Der US-Außenminister machte deutlich, dass jeder Angriff oder Versuch eines Angriffs auf US-Marine-Schiffe von Iran mit dem Verlust von Tankern bezahlt werden müsse. Die jordanische Seite berichtete, dass ihr Luftabwehrsystem 18 von 20 Raketen abgefangen habe; die verbleibenden zwei seien in ein unbewohntes Gebiet gefallen, ohne Verluste zu verursachen.⑶ Iran gab an, zwei US-Schiffe sowie acht Tanker in der Straße angegriffen und außerdem mit Aktionen gegen Tanker in den Häfen von Kuwait und Bahrain gedroht zu haben. Darüber hinaus wurde im Vereinigte Arabische Emirate Hafenkän Hor Al-Fakkan ein Flüssigerdgas-Frachter Berichten zufolge beschädigt, der Angreifer ist bisher unbekannt. Die Sicherheit des Schiffsverkehrs in dieser für Energie wichtigen Passage ist damit massiv beeinträchtigt.⑷ Anhaltende geopolitische Konflikte treiben die Risikoprämien weiter nach oben; der Brent-Ölpreis setzte am Mittwochmorgen seine Aufwärtsbewegung fort und näherte sich 100 US-Dollar pro Barrel. Die Sorge über eine Unterbrechung des Tankerschiffverkehrs ist zu einem wesentlichen Preistreiber geworden. Im weiteren Verlauf gilt es, auf die tatsächliche Effizienz der Eskortpassagen durch die USA sowie auf mögliche Ausweitung der iranischen Blockade im Persischen Golf zu achten; jegliche neue militärische Aktionen könnten die Ölpreise zusätzlich nach oben treiben.
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