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Platin wechselt von Knappheit zu Überschuss, Rückgang der Investitionen und nachlassender Konsum verändern das Angebots- und Nachfragegleichgewicht

Platin wechselt von Knappheit zu Überschuss, Rückgang der Investitionen und nachlassender Konsum verändern das Angebots- und Nachfragegleichgewicht

智通财经智通财经2026/09/09 10:51
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⑴ Die neueste Prognose der World Platinum Investment Association zeigt, dass der Platinmarkt im Jahr 2026 einen Angebotsüberschuss von rund 265.000 Unzen verzeichnen wird. Dies ist der erste Wechsel von einem Defizit zu einem Überschuss seit 2022. Zuvor hatte die Organisation noch ein Defizit von etwa 300.000 Unzen erwartet. Die Kehrtwende resultiert hauptsächlich aus großflächigen Verkäufen durch Investoren und einer nachlassenden Nachfrage im Schmucksektor.⑵ Im ersten Halbjahr kühlte das Interesse der Investoren an Platin stark ab. Allein im zweiten Quartal verzeichneten Exchange Traded Funds, die Platin abbilden, Abflüsse von rund 234.000 Unzen. Geopolitische Konflikte und wirtschaftliche Unsicherheiten lösten gemeinsam Kapitalabflüsse aus. Hinzu kommt die schwächer werdende Schmucknachfrage in einigen Regionen. Die globale Platin-Schmucknachfrage dürfte im Jahresvergleich voraussichtlich um etwa 15 % sinken.⑶ Der Preis für Platin-Futures stieg im Januar zeitweise auf über 2.900 US-Dollar pro Unze, fiel jedoch anschließend deutlich zurück. Der Krieg zwischen den USA und dem Iran im Februar beschleunigte den Abwärtstrend. Die anziehende Inflation und steigende Zinsen mindern weiterhin den Anlagewert von nicht verzinsten Vermögenswerten. Aktuell liegt der Platinhandelspreis bei etwa 1.860 US-Dollar, was einem Rückgang von etwa einem Drittel gegenüber dem Jahreshöchststand entspricht.⑷ Die Association erwartet, dass auch im verbleibenden Jahresverlauf weitere Nettoabflüsse an Investitionsgeldern erfolgen und der gesamte ETF-Abfluss im Jahr möglicherweise rund 390.000 Unzen erreicht. Der CEO der Association hebt jedoch hervor, dass die rasante Entwicklung der künstlichen Intelligenz die industrielle Nachfrage mittelfristig stützen dürfte. Verbesserungen im Recycling-Bereich werden das Gesamtangebot voraussichtlich um etwa 2 % steigern. Die Gesamtnachfrage wird im Jahresvergleich voraussichtlich um etwa 18 % auf rund 7,1 Millionen Unzen zurückgehen. In Zukunft bleibt im Fokus, wann sich die Investorenstimmung stabilisiert und ob die industrielle Nachfrage die Automobilnachfrage schneller ersetzen kann.
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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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