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UBS: Abgesehen von Zinssätzen, das langfristige Unterstützungspotenzial von Gold betrachten

UBS: Abgesehen von Zinssätzen, das langfristige Unterstützungspotenzial von Gold betrachten

汇通财经汇通财经2026/09/08 23:32
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Huitong Network, 9. September — Die kurzfristigen geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank werden den mittelfristigen Ausblick für die globalen Aktienmärkte nicht beeinträchtigen – Aktien profitieren von Ausgaben im Bereich Künstliche Intelligenz, wirtschaftlicher Widerstandsfähigkeit und allgemein wachsender Unternehmensgewinne; ebenso werden kurzfristige Zinserhöhungen die strategische Rolle von Gold im Portfolio nicht schwächen.



In den vergangenen zwei Wochen geriet Gold erneut unter Druck, beeinflusst von steigenden Renditen US-amerikanischer Staatsanleihen, den hawkischen Äußerungen von Fed-Chairman Walsh und besser als erwarteten US-Arbeitsmarktdaten. Nachdem der Goldpreis in den ersten drei Augustwochen insgesamt um 15 % gestiegen war, ist er inzwischen um 5,5 % zurückgegangen. Im gleichen Zeitraum hat ein UBS-Marktanalysebericht die differenzierten Auswirkungen steigender Renditen auf die drei Assetklassen Aktien, Anleihen und Gold im aktuellen Zinserhöhungszyklus untersucht.

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Der Markt erwartet, dass die Fed in diesem Jahr insgesamt 50 Basispunkte an Zinserhöhungen vornehmen wird. Der durch höhere Realrenditen und einen stärkeren US-Dollar erzeugte Druck könnte die Gold-Performance kurzfristig weiter belasten.

Allerdings werden die kurzfristigen geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank den mittelfristigen Ausblick für die globalen Aktienmärkte nicht beeinträchtigen – Aktien profitieren von Ausgaben im Bereich Künstliche Intelligenz, wirtschaftlicher Widerstandsfähigkeit und allgemein wachsender Unternehmensgewinne; ebenso werden kurzfristige Zinserhöhungen die strategische Rolle von Gold im Portfolio nicht schwächen.

Gold bleibt eine äußerst wertvolle Diversifikationsanlage, insbesondere für Investoren mit einer Vorliebe für Sachwerte.

Die starke Goldnachfrage der Zentralbanken weltweit wird dem Goldpreis eine solide fundamentale Unterstützung bieten.


Die People’s Bank of China kaufte im August 650.000 Unzen Gold (rund 20 Tonnen) und damit mehr als die 640.000 Unzen im Juli – der höchste monatliche Zuwachs seit Oktober 2023. Mit diesem Kauf setzt die chinesische Zentralbank ihre Gold-Aufstockungen nun im 22. Monat in Folge fort. Und China ist nicht das einzige Land, das seine Goldreserven aufstockt. Eine aktuelle Umfrage des World Gold Council zeigt, dass fast 90 % der befragten Zentralbanken erwarten, dass die offiziellen weltweiten Goldreserven in den nächsten 12 Monaten weiter steigen werden; 45 % der Zentralbanken planen, ihren eigenen Goldanteil zu erhöhen. Dem Markt zufolge wird erwartet, dass die Zentralbanken weltweit jährlich 750 bis 1.000 Tonnen Gold kaufen, was Gold strukturell wichtig unterstützt.

Fiskalische Unsicherheiten werden die langfristige Logik einer breit diversifizierten Goldpositionierung weiter stärken.


Kurzfristig unterstützen hohe Fed-Zinsen und die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit der USA einen starken US-Dollar; langfristig könnte die anhaltende Sorge über die fiskalische Nachhaltigkeit jedoch den Dollar-Anstieg begrenzen. Die hohe Staatsverschuldung dürfte weltweit zu einer allmählichen Reduzierung der Übergewichtung von US-Dollar-Anlagen führen. Gold gilt als zuverlässiger Wertspeicher und traditionelle Reservewährung, und dieser Trend wirkt sich positiv auf Gold aus. Mittel- bis langfristig würde eine Dollar-Schwäche zudem die Nachfrage nach Edelmetallen erhöhen und den Goldpreis stützen.

Gold kann das Portfolio gegen Inflations- und geopolitische Risiken abfedern.


Anhaltender Inflationsdruck und geopolitische Unsicherheiten festigen die Position von Gold als Absicherungs- und Diversifikationsinstrument. Institutionelle Investoren halten oder bauen Goldpositionen oft aus, weil sie dessen Eigenschaften in Krisenzeiten, die Fähigkeit zur Absicherung geopolitischer Risiken sowie den Diversifizierungsnutzen schätzen. Historisch betrachtet besitzt Gold ebenfalls Inflationsschutzcharakter. Laut „Global Investment Returns Yearbook“ besteht seit 1900 eine positive Korrelation zwischen den realen Renditen von Gold und Rohstoffen sowie dem Inflationsniveau.

Fazit: Die langfristige Investmentlogik für Gold bleibt intakt. Gold sollte primär als Absicherungs- und Diversifikationsinstrument im Portfolio gesehen werden – nicht als taktisches Trading-Instrument zur Spekulation auf kurzfristige Fed-Entscheidungen. Investoren mit einer zu niedrigen Allokation können Rücksetzer beim Goldpreis dazu nutzen, schrittweise strategische Positionen im Rahmen eines breit diversifizierten Portfolios aufzubauen.

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