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Der Yen stieg nach dem Überschreiten der 152-Marke zurück, heftiges Tauziehen zwischen Bullen und Bären vor der Super-Zentralbankwoche

Der Yen stieg nach dem Überschreiten der 152-Marke zurück, heftiges Tauziehen zwischen Bullen und Bären vor der Super-Zentralbankwoche

智通财经智通财经2026/09/08 13:01
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⑴ Der Yen erreichte am Dienstag in den frühen asiatischen Handelsstunden zeitweise einen Stand von 152,89 je US-Dollar, überschritt damit das Niveau der Intervention im Juli und markierte den stärksten Wert seit Februar, bevor er während der europäischen und der frühen New Yorker Sitzung auf etwa 154 zurückfiel und sich im Tagesverlauf weitgehend stabil hielt. ⑵ Der US-Dollar-Index stieg leicht um etwa 0,2 %, die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen näherte sich erneut dem Mehrjahreshoch. Der Markt befürchtet, dass anhaltende Konflikte im Nahen Osten die Energiepreise und Inflationserwartungen anheizen und stützt damit den US-Dollar. ⑶ Seit Beginn dieses Quartals hat der Yen insgesamt mehr als 5 % an Wert gewonnen, getrieben von Marktspekulationen auf eine schnellere Straffung durch die Bank of Japan, Erwartungen an eine Rückführung japanischer Investorengelder, Schließungen von Carry-Trade-Positionen sowie politischem Druck seitens der USA. ⑷ Strategen von Institutionen sehen die Aufwertung des Yens überwiegend durch Kapitalströme getrieben; Investoren beginnen, mit einer möglicherweise restriktiveren Haltung der Bank of Japan bei der Sitzung im September zu rechnen, doch dürfte das Tempo der Zinserhöhungen kaum über das bereits eingepreiste Niveau hinausgehen und der inflationstreibende Effekt einer Yen-Abwertung nimmt ab. ⑸ Händler erwarten allgemein, dass die Bank of Japan auf ihrer Sitzung am 17. und 18. September den Leitzins um 25 Basispunkte auf 1,25 % anheben wird; am selben Tag betonte der japanische Finanzminister, dass Japan und die USA beim Thema Wechselkurs den gleichen Standpunkt teilen und weiterhin eng kommunizieren werden, um einen geordneten Devisenmarkt sicherzustellen. ⑹ Der Fokus des Marktes richtet sich nun auf die US-Inflationsdaten dieser Woche, die die letzten wichtigen Daten vor der Fed-Sitzung am 15. und 16. September sind. Aktuell schätzen Händler die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung in diesem Monat auf etwa 60 %, gestützt durch die besser als erwarteten Non-Farm-Payrolls. ⑺ Fed-Gouverneur Waller äußerte letzte Woche, dass die Entwicklung der Inflation entscheidend für den weiteren Kurs der Geldpolitik sei; sollte der Preisdruck weiter nachlassen, neige er zu einer Zinspause, bei ausbleibender Entspannung unterstütze er jedoch eine Anhebung. Die Europäische Zentralbank wird am Donnerstag voraussichtlich die Zinsen erhöhen, nachdem das Pfund nach einem Einwochenhoch bei 1,3550 nun auf Äußerungen von BoE-Vertretern wartet.
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