Chinas Zentralbank erhöht seit 22 Monaten in Folge ihre Goldreserven, mehrere Institutionen sind optimistisch hinsichtlich des Aufwärtstrends des Goldpreises.
Nach Angaben der von der Zentralbank veröffentlichten Daten erreichten Chinas Goldreserven Ende August 76,73 Millionen Unzen, ein Anstieg um 650.000 Unzen im Vergleich zum Vormonat, wobei der Umfang der Goldkäufe weiter anstieg. Damit ist dies der 22. Monat in Folge, in dem die Zentralbank Chinas ihre Goldreserven erhöht hat. Am Morgen des 8. September stieg der internationale Goldpreis stark an, der Kassapreis in London legte im Tagesverlauf um fast 1% zu und erreichte 4.400 US-Dollar/Unze, während die Gold-Futures in New York gleichzeitig die Marke von 4.440 US-Dollar überschritten.
In letzter Zeit haben mehrere große Investmentbanken eine stark positive Prognose für Gold abgegeben und klare Aufwärtszielpreise genannt. Citi hält an seiner optimistischen Einschätzung fest und setzt das Ziel für die nächsten 0 bis 3 Monate auf 4.800 US-Dollar/Unze und für 6 bis 12 Monate auf 5.000 US-Dollar/Unze. Auch Goldman Sachs ist der Meinung, dass der Bullenmarkt noch nicht beendet ist und dass aktuell lediglich eine „verlängerte Pause“ stattfindet; rund um 4.000 US-Dollar gibt es starke Käufe durch staatliche und institutionelle Anleger. Schroders Investment weist zudem darauf hin, dass die beiden strukturellen Antriebskräfte „Währungsabwertung“ und „Entdollarisierung“ weiterhin fest bestehen, und bewertet Goldminenaktien weiterhin als niedrig bewertet mit deutlich attraktiver Bewertung.
Bohai Securities erklärt, dass der Goldpreis nach einer Phase deutlicher Korrekturen nun eine relativ solide Unterstützung im unteren Bereich gefunden hat. Im Fokus stehen die im September veröffentlichten US-Wirtschaftsdaten und die zinspolitische Entscheidung der Federal Reserve. Sollte die Federal Reserve bestätigen, dass im September keine Zinserhöhung erfolgt, könnte sich für den Goldpreis weiterer Aufwärtsspielraum eröffnen.
Redakteur: Zhu Henan

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