Die Stromspotpreise in Frankreich und Deutschland steigen leicht an, unterstützt durch schwache Windkraft und begrenzte Kernenergie.
Die Stromspotpreise in Frankreich und Deutschland steigen leicht an, unterstützt durch schwache Windkraft und begrenzte Kernenergie.
智通财经2026/09/08 09:16Original anzeigen
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⑴ Die französischen und deutschen Strom-Tageskontrakte haben am Dienstag leicht zugelegt, obwohl die Nachfrageaussichten in beiden Ländern schwächer geworden sind. Die Preise in Frankreich wurden durch die schwache Windenergieerzeugung und die Ausweitung der Abschaltungen von Kernkraftwerken gestützt. In Deutschland gab es trotz der erwarteten deutlichen Erholung der Windenergieproduktion ebenfalls einen Anstieg.⑵ Der französische Baseload-Spotstromkontrakt stieg um etwa 3 % auf rund 153 Euro pro Megawattstunde. Analyseunternehmen weisen darauf hin, dass die Spotpreise durch anhaltend schwachen Wind sowie weiterhin eingeschränkte Wasser- und Kernenergie unter Aufwärtsdruck stehen. Die Windkraftproduktion in Frankreich soll um etwa 0,3 Gigawatt auf etwa 5 Gigawatt sinken, während die Solarstromproduktion um etwa 0,6 Gigawatt auf rund 5,1 Gigawatt steigen dürfte. Der Stromverbrauch wird voraussichtlich um rund 1,5 Gigawatt auf etwa 44,9 Gigawatt sinken.⑶ Die Verfügbarkeit der französischen Kernenergie sank um etwa 3 Prozentpunkte auf rund 77 % der Gesamtkapazität. Betreiber von Kernkraftwerken haben ab dem Abend des 1. September einen 24-stündigen Streik angekündigt. Darüber hinaus verzögert sich die Wiederinbetriebnahme der Blöcke 1 und 2 des Kraftwerks Chooz aufgrund niedriger Flusspegel bis zum 22. September. Block 2 ist seit dem 10. Juli stillgelegt, Block 1 seit Anfang August.⑷ Der deutsche Baseload-Spotstromkontrakt stieg um etwa 0,6 % auf rund 145,9 Euro pro Megawattstunde. Die Windkraftproduktion wird voraussichtlich um rund 7,9 Gigawatt auf etwa 26,3 Gigawatt steigen, während die Solarstromproduktion um etwa 3,1 Gigawatt auf rund 11,9 Gigawatt fallen dürfte. Der Verbrauch bleibt mit etwa 53,8 Gigawatt weitgehend stabil.⑸ Bei den längerfristigen Kontrakten gab es im Jahr-2027-Baseloadhandel weder in Deutschland noch in Frankreich Abschlüsse. Der europäische Benchmark-CO2-Kontrakt blieb stabil bei rund 84,9 Euro pro Tonne.
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