Sturm auf das AI-Rechenzentrum! Berkshire Hathaway (BRK.B.US) plant den Einstieg in die Stromversorgung von Datenzentren; CEO enthüllt das 10 Milliarden-Dollar-Investment bei Google
Greg Abel, CEO von Berkshire Hathaway (BRK.B.US), erklärte am Mittwoch, dass Berkshire eine Gelegenheit sieht, Energie für KI-Hyperscale-Datacenter bereitzustellen, sofern die Bedingungen stimmen.
Laut Informationen der Zhihong Finance APP sagte Greg Abel, CEO von Berkshire Hathaway (BRK.B.US), am Mittwoch, dass Berkshire Hathaway Chancen sieht, Energie für KI-Hyperscale-Rechenzentren bereitzustellen, sofern die Bedingungen passen.
Abel erklärte in einem Interview: „Wir sehen dies als eine bedeutende Chance für Berkshire.“
Er wies darauf hin, dass im vergangenen Jahr in Iowa etwa 8 % der Lasten von Berkshire Hathaway Energy auf Rechenzentren entfielen. Abel sagte: „Wir sind daran interessiert, diese Hyperscale-Kunden zu bedienen – vorausgesetzt, dass dies keine Auswirkungen auf die Strompreise unserer anderen Kunden hat. Tatsächlich ist unsere Strategie im Grunde darauf ausgerichtet, dass unsere übrigen Kunden davon netto profitieren.“
Zweitens erklärte er, dass die Gemeinde die Auswirkungen auf die Wasserressourcen verstehen müsse, wobei dieses Problem durch neue Technologien inzwischen besser beherrschbar sei. Drittens: „Die Gemeinde muss der Ansiedlung von Rechenzentren in ihrem Gebiet offen gegenüberstehen. Wir sind fest davon überzeugt, dass man ein willkommenes Mitglied der Gemeinde sein muss.“
Abel wies darauf hin, dass der Widerstand in den Gemeinden landesweit zugenommen habe, „aber bislang wurde uns noch kein konkreter Standort verweigert.“ Er betonte: „Unsere Standorte werden Energieinfrastruktur sein, nicht das Rechenzentrum selbst.“
Die starke Überzeugung des Unternehmens in Bezug auf KI wird durch seine Investition in Alphabet (GOOGL.US), die Muttergesellschaft von Google, untermauert. Berkshire Hathaway erkennt an, dass KI „erhebliche Auswirkungen auf die USA haben wird“.
„Wir betrachten Google als einen wichtigen Akteur“, sagte er. Das ist einer der Gründe, warum Berkshire Alphabet ernsthaft bewertet und heute große Aktienanteile hält.
Berkshire-Vorsitzender Warren Buffett startete diese Investition vor etwa 15 Monaten, als Berkshire erstmals Alphabet-Aktien kaufte. In der Folge kontaktierte Alphabet Berkshire und fragte, ob Interesse bestünde, bei einer bevorstehenden Aktienemission größere Anteile zu erwerben. Durch Verhandlungen erzielten Abel und Buffett eine Investitionsvereinbarung über 10 Milliarden US-Dollar mit einem Abschlag von 6,5 %.
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