OpenAI-CEO sagt offen: „Ich mag smarte Brillen nicht“ – Es ist unangenehm, mit jemandem zu sprechen, der eine Kamera trägt; Zuckerberg kann vorerst aufatmen.
Altman äußerte in einem Interview klar, dass er keine Smart Glasses mag und sich beim Gespräch mit Personen, die Kameras tragen, unwohl fühlt. Diese Stellungnahme deutet darauf hin, dass OpenAI kurzfristig nicht in den Markt für Smart Glasses einsteigen und somit nicht mit Meta konkurrieren wird. Gleichzeitig verriet er, dass das gemeinsam mit Jony Ive entwickelte KI-Gerät aktuell in Entwicklung ist, aber womöglich kein Brillen-Format haben wird, sondern verschiedene Anwendungsbereiche wie Desktop, mobil und tragbar abdecken könnte. Das Geschäft mit Smart Glasses bei Meta wächst derzeit rasant: Die Reality Labs-Sparte erzielte im vergangenen Quartal einen Umsatz von 431 Millionen US-Dollar, 61 Millionen US-Dollar mehr als im Vorjahr, womit das schwächere Quest-Headset-Geschäft teilweise kompensiert wurde. Die Datenschutzproblematik rund um Smart Glasses sorgt zudem für breite Diskussionen; an einigen Orten ist geplant, das Tragen zu verbieten.
Artikelautor, Quelle: AIBase
OpenAI-CEO Sam Altman sagte am Dienstag Ortszeit im Interview mit Alex Heath im „Sources Podcast“ unmissverständlich, dass er Smart Glasses nicht mag, und erklärte offen: „Ich finde es sehr unangenehm, mit Menschen zu sprechen, die mit Kamera- und Beleuchtungsausrüstung ausgestattet sind.“ Diese Aussage signalisiert Mark Zuckerberg eindeutig, dass Meta vorerst nicht befürchten muss, dass OpenAI ins Smart Glasses-Geschäft einsteigt.
Die Haltung war bereits erkennbar, Metas Brillensparte wächst schnell
Tatsächlich war Altmans Einstellung zu Smart Glasses schon zuvor absehbar. Beim letztjährigen Sun Valley Summit von Allen & Company fragte ein Journalist am Rande, ob seine Sonnenbrille eine Smart Glass wäre; Altman stellte umgehend klar: „Absolut nicht, ich mag keine Smart Glasses.“
Meta zählt zu den wichtigsten Akteuren bei Smart Glasses. Auch wenn das Unternehmen keine separaten Umsätze für Brillen ausweist, wurde im Geschäftsbericht mehrfach betont, dass der Absatz von AI-Brillen das schwächere Quest-Headset-Geschäft kompensiert. Im Juli dieses Jahres berichtete Meta, dass der Geschäftsbereich Reality Labs (inklusive Consumer Hardware) im zweiten Quartal 2026 einen Umsatz von 431 Millionen US-Dollar (etwa 2,904 Milliarden RMB) erzielte – ein Plus von 61 Millionen US-Dollar im Vergleich zum Vorjahr.
Gleichzeitig gewinnen Datenschutzfragen bei Smart Glasses zunehmend an Relevanz. Nachdem einige Orte angekündigt haben, das Tragen dieser Geräte für Kunden zu untersagen, startete Meta eine PR-Kampagne; auch Instagram versprach, gegen Nutzer vorzugehen, die Smart Glasses für heimliche Aufnahmen missbrauchen, doch bleibt Verbesserungsbedarf.
Hinweis: OpenAI-Hardware wohl nicht im Brillenformat, gestaffelte Markteinführung
Im Interview versuchte Heath, Altman weitere Details zum gemeinsam mit dem legendären iPhone-Designer Jony Ive entwickelten AI-Gerät zu entlocken. Altman sagte: „Ich bin der Meinung, dass manche Dinge auf den Desktop gehören, andere in die Tasche und wieder andere sollten am Körper tragbar sein. Wir werden jeweils etwas Zeit brauchen, um diese Produkte nacheinander zu veröffentlichen.“
Das gemeinsam von OpenAI und dem Ive-Studio LoveFrom entwickelte Gerät trägt intern den Codenamen „Sweet Pea“ und ist als sprachbasiertes AI-Interaktionsgerät positioniert. Altmans Aussage deutet dabei an, dass es sich vermutlich nicht um Smart Glasses handeln wird.
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