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Die globalen Anleihemärkte erleben einen perfekten Sturm, die Renditen von US-Staatsanleihen erreichen ein neues Hoch für 2025 und die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung steigt auf 65%.

Die globalen Anleihemärkte erleben einen perfekten Sturm, die Renditen von US-Staatsanleihen erreichen ein neues Hoch für 2025 und die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung steigt auf 65%.

智通财经智通财经2026/09/01 10:16
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⑴ Am Dienstag stiegen die globalen Anleiherenditen auf breiter Front sprunghaft an: Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen erreichte 4,792 %, den höchsten Stand seit Januar 2025; die 10-jährige japanische Staatsanleihe überschritt mit 3 % ein Dreißigjahreshoch; die Rendite der 10-jährigen deutschen Bundesanleihe erreichte mit 3,364 % den höchsten Stand seit 2011; die britischen Renditen für 10- und 30-jährige Staatsanleihen stiegen jeweils auf das höchste Niveau seit 2008 bzw. 1998. ⑵ Unmittelbarer Auslöser der aktuellen Verkaufswelle ist die neue Runde gegenseitiger Angriffe zwischen den USA und dem Iran, die den Brent-Rohölpreis auf über 92 US-Dollar getrieben hat. Steigende Energiepreise verstärken anhaltend die Inflationserwartungen. Der Vorsitzende der Federal Reserve hatte zuvor auf dem Jackson Hole Symposium klargestellt, dass der Kampf gegen die Inflation noch nicht beendet sei, was die Marktwetten auf eine Zinserhöhung im September weiter verstärkte. Derzeit implizieren Zinsfutures eine Wahrscheinlichkeit von etwa 65 % für eine Zinserhöhung im September, zuvor lag diese vor der Rede nur bei rund einem Drittel. ⑶ Laut Analyse von Institutionen stehen globale Anleihen unter dem dreifachen Druck aus Inflationsängsten, fiskalischer Besorgnis und einem massiven Angebotsüberhang; Langlaufanleihen sind dabei besonders betroffen. Obwohl sich die US-Beschäftigungsdaten etwas abgeschwächt haben, bleibt die Inflation weiterhin deutlich über dem 2 %-Ziel, sodass die Federal Reserve kaum früher als erwartet eine Lockerung signalisieren kann. ⑷ Es gibt jedoch auch die Ansicht, dass eine Zinserhöhung im September nicht ausgemacht ist; einige Institute gehen weiterhin von einer Beibehaltung des Zinssatzes aus. Die Wahrscheinlichkeit für Zinserhöhungen im Oktober oder Dezember ist jedoch bereits deutlich gestiegen; alles hängt von den nachfolgenden Beschäftigungs- und Inflationsdaten ab. ⑸ Ein anhaltender Renditeanstieg wird direkt das Vorhaben des Finanzministeriums schwächen, durch den Rückkauf von Langlaufanleihen die Finanzierungskosten zu senken. Sollten die US-Inflationsdaten nächste Woche erneut die Erwartungen übertreffen, könnte der Verkaufsdruck auf den globalen Anleihemärkten weiter zunehmen und die Bewertung von Risikoanlagen steht vor einer anhaltenden Neubewertung.
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