Anhaltender Boom in der Schifffahrtsbranche: Dreifacher Druck durch Nachfrage, Angebot und geopolitische Faktoren, El Niño sorgt für zusätzliche Unterstützung
Die kollektive Stärke der Schifffahrtsaktien im Jahr 2026 ist nicht allein auf eine bloße Stimmungsaufhellung oder zyklisches Taktieren zurückzuführen, sondern das Ergebnis einer gleichzeitigen Resonanz zwischen der Nachfrageseite (LNG-Angebotsengpässe führen zu einem Wechsel von Gas zu Kohle, Inbetriebnahme der Simandou-Eisenerzmine, außergewöhnlich starkes El Niño treibt die Nachfrage nach Kohlekraftwerken) und der Angebotsseite (historisch niedrige Auftragsbestände, Werften haben umfassende Bereinigungen durchlaufen, alternde Flotten in Kombination mit strengeren Umweltauflagen).
Bis August 2026 erreichte der BDI-Index 2.453,99 Punkte, ein Plus von 46,0 % im Jahresvergleich. Wir sind der Meinung, dass der Großzyklus für Schüttguttransporte möglicherweise bereits begonnen hat. Die Produktionssteigerung in Simandou in der zweiten Jahreshälfte, das Eintreten des El Niño-Effekts, die anhaltenden Beschränkungen des Panamakanals sowie die traditionelle Hochsaison werden voraussichtlich intensive Impulse liefern.
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