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Hartnett von Bank of America warnt: Sollten die Rückkaufpläne des Finanzministeriums für Staatsanleihen scheitern, werden Risikoanlagen unter Druck geraten.

Hartnett von Bank of America warnt: Sollten die Rückkaufpläne des Finanzministeriums für Staatsanleihen scheitern, werden Risikoanlagen unter Druck geraten.

智通财经智通财经2026/08/21 12:36
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Der Stratege Michael Hartnett von BofA Securities warnt, dass der US-Dollar unter Abwertungsdruck geraten könnte, falls der Plan des US-Finanzministeriums zur Eindämmung der langfristigen Staatsanleihenrenditen nicht erfolgreich ist.

Die Strategen von Bank of America Securities, angeführt von Michael Hartnett, warnen, dass der US-Dollar unter Abwertungsdruck geraten könnte, sollte das US-Finanzministerium mit seinem Plan zur Eindämmung der langfristigen Anleiherenditen scheitern. Dies könnte eine Welle von Short-Positionen gegenüber Risikoanlagen wie AI-Großunternehmen und Privatkrediten auslösen – ein Trend, der sich bis kurz vor die Halbzeitwahlen im November fortsetzen dürfte.

Hartnett erklärte, dass der US-Finanzminister Scott Bessent „es nicht schafft, die Rendite der 30-jährigen Staatsanleihen unter 5% zu drücken“, und er in den kommenden Wochen eine Dollarschwäche erwarte. Hebelprodukte wie AI-Superkonzerne und Privatkredite seien weiteren Short-Wetten ausgesetzt. Er wies zudem darauf hin, dass auch der Finanzsektor dann dem Risiko von Leerverkäufen ausgesetzt wäre, sollte der Plan nicht wie erhofft greifen.

Hartnett und sein Team sehen im verstärkten Rückkauf langfristiger Anleihen durch das Treasury de facto eine „quasi-quantitative Lockerung“ – und einen weiteren Schritt in Bessents Reihe von „Put-Option“-Maßnahmen zur Abwehr der Finanzierungsgefahren für die US-Regierung und die AI-Branche. „Politiken, die darauf abzielen, den Anleihemarkt zu 'reparieren', sollten stützen statt die US-Anleiherenditen weiter zu drücken“, schrieb er.

Hartnett von Bank of America warnt: Sollten die Rückkaufpläne des Finanzministeriums für Staatsanleihen scheitern, werden Risikoanlagen unter Druck geraten. image 0

Am Mittwoch, dem 19. August, veröffentlichte das US-Finanzministerium eine Erklärung zur Ausweitung seines Rückkaufprogramms. Zuvor hatten die Renditen der 30-jährigen US-Staatsanleihen ein 20-Jahres-Hoch erreicht, und auch die 10-jährige Rendite war auf den höchsten Stand seit Beginn der Präsidentschaft von Trump gestiegen. Nach Verkündung der Rückkauf-Maßnahme fielen die Renditen zeitweise, doch die anhaltenden Sorgen über die steigende US-Staatsverschuldung sorgten dafür, dass ein Großteil der Kursgewinne wieder abgegeben wurde. Am Freitag, dem 21. August, notierte die Rendite der 30-jährigen US-Anleihe bei etwa 5,2%.

Die Turbulenzen am Anleihemarkt haben inzwischen auch auf den Aktienmarkt übergegriffen. Wegen erneuter Bedenken hinsichtlich der Volatilität am Anleihemarkt hat der S&P 500 Index seit Montag, dem 17. August, um insgesamt 1,9% nachgegeben und dürfte somit seine dreimalige Wochengewinnserie beenden.

Aktuell zeigt der Bull & Bear-Indikator der Bank of America weiterhin ein „extrem bullisches“ Signal. Die Strategen verweisen auf EPFR-Daten, wonach in der Woche bis zum 19. August fast 29 Milliarden US-Dollar in US-Aktienfonds geflossen sind – das größte wöchentliche Zuflussvolumen seit drei Wochen. Gleichzeitig verzeichnen Halbleiterfonds bereits in der dritten Woche Abflüsse, die sich mittlerweile auf 6,3 Milliarden US-Dollar summieren.

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