SK Hynix (SKHY.US) plant angeblich, Dutzende Billionen Won in Japan zu investieren, um eine Fabrik zu bauen, und könnte damit einen Präzedenzfall für koreanische Halbleiterinvestitionen in Japan schaffen.
Laut Berichten ausländischer Medien, die sich am Freitag auf Branchenquellen berufen, erwägt SK Hynix (SKHY.US) den Bau einer Speicherchip-Produktionsanlage in der japanischen Präfektur Miyagi. Das Investitionsvolumen für dieses Projekt könnte sich auf mehrere zehn Billionen koreanische Won belaufen.
Laut Informationen der Finanznachrichten-App Zhihui Finance meldeten ausländische Medien am Freitag unter Berufung auf Branchenquellen, dass SK Hynix (SKHY.US) erwägt, in der Präfektur Miyagi in Japan eine Speicherchip-Produktionsanlage zu errichten. Das Investitionsvolumen für dieses Projekt könnte mehrere zehn Billionen Won betragen.
Dem Bericht zufolge hat der Vorsitzende der SK Group, Chey Tae-won, kürzlich die betreffende Region besucht – ein Gebiet, das von der japanischen Regierung bereits als eine der Clusterregionen der Halbleiterindustrie ausgewiesen wurde. Dieses Gebiet zählt neben Kyushu und Hokkaido zu den drei wichtigsten Halbleiter-Industriebasen Japans. Laut informierten Kreisen hat der SK Group-Vorsitzende Chey Tae-won die Region kürzlich persönlich begutachtet.
Mit diesem Schritt will SK Hynix vor dem Hintergrund der weltweit anhaltend starken Nachfrage nach Speicherchips seine Produktionskapazitäten weiter ausbauen. Zwar handelt es sich bei der geplanten Investition um ein enormes Volumen von mehreren zehn Billionen Won, doch im Vergleich zu den Investitionen im Umfang von mehreren Hundert Billionen Won in den Halbleiterindustrie-Clustern Yongin und Honam in Südkorea dürfte das Produktionsvolumen des Werks in Miyagi eher gering ausfallen. Branchenanalysten gehen davon aus, dass dieses Werk als neuer Auslandsstandort von SK Hynix eingerichtet wird und eine komplementäre Rolle zum südkoreanischen Industriecluster einnimmt.
Falls dieser Plan realisiert wird, wäre dies die erste große Investition eines südkoreanischen Chipherstellers in eine Halbleiterproduktion in Japan. Auf diese Berichte reagierte SK Hynix mit dem Hinweis, dass noch keine endgültige Entscheidung getroffen worden sei, betonte aber: „Jeder Standort, der die notwendigen infrastrukturellen Voraussetzungen erfüllt, kann als potenzieller Fabrikstandort in Erwägung gezogen werden.“
Bemerkenswert ist, dass SK Hynix bei erfolgreicher Umsetzung dieses Plans nach dem US-Unternehmen Micron Technology und dem taiwanesischen Chipgiganten TSMC das dritte ausländische Unternehmen wäre, das ein Halbleiterwerk in Japan betreibt. Im Vergleich dazu hat der andere große Speicherchip-Anbieter aus Südkorea, Samsung Electronics, bislang nur ein Forschungs- und Entwicklungszentrum für die nächste Generation von Halbleiterverpackungen in Yokohama, Japan, eingerichtet.
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