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Schockierende Daten aus Japan! Ungeahnter Kampf zur Verteidigung des Yen: Rekordhoher Yen-Kauf an einem einzigen Tag im April

Schockierende Daten aus Japan! Ungeahnter Kampf zur Verteidigung des Yen: Rekordhoher Yen-Kauf an einem einzigen Tag im April

金融界金融界2026/08/07 05:11
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Die britische Nachrichtenagentur Reuters berichtete am Freitag (7. August) aktuell, dass die japanischen Behörden angesichts des anhaltenden Drucks auf die Abwertung des Yen am Devisenmarkt im April eine rekordverdächtige, eintägige Intervention zum Kauf von Yen durchführten. Dabei wurden US-Dollar-Assets im Wert von 40 Milliarden US-Dollar verkauft, um mit einer erneuten großangelegten Kaufaktion den Abwärtstrend des Yen zu stoppen.

Schockierende Daten aus Japan! Ungeahnter Kampf zur Verteidigung des Yen: Rekordhoher Yen-Kauf an einem einzigen Tag im April image 0

(Screenshot-Quelle: Reuters)

Quartalszahlen, die das japanische Finanzministerium (MOF) am Freitag veröffentlichte, zeigen, dass die japanischen Behörden zwischen dem 30. April und dem 6. Mai an drei aufeinanderfolgenden Handelstagen an den Devisenmärkten intervenierten. Dies fiel mit der japanischen „Goldenen Woche“ zusammen, einer Zeit niedriger Marktliquidität, was der japanischen Regierung ein Interventionsfenster bot.

Am 30. April erreichte das Interventionsvolumen 6,28 Billionen Yen (etwa 39,64 Milliarden US-Dollar) und stellte damit einen neuen Tagesrekord für Interventionen seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1991 auf – mehr als der bisherige Rekord von 5,92 Billionen Yen am 29. April 2024.

Die nun veröffentlichten Daten geben außerdem weitere Details zu den täglichen Maßnahmen der zuvor angekündigten Interventionen Japans bekannt, die sich über den Zeitraum vom 28. April bis 27. Mai auf insgesamt 11,7 Billionen Yen (etwa 74 Milliarden US-Dollar) summierten.

Marktanalysten sind der Ansicht, dass diese Maßnahme der japanischen Regierung kurzfristig Wirkung zeigte. Nach der Intervention stieg der Yen zum US-Dollar von fast zwei Jahrestiefstständen bei 160,725 Yen pro Dollar auf etwa 155 rund um den 6. Mai.

Allerdings konnte dieser beispiellose „Kampf zur Verteidigung des Yen“ den langanhaltenden Abwärtstrend nicht aufhalten. Anschließend fiel der Yen erneut in einen Abwärtstrend und unterschritt im Juli die Marke von 163 Yen je US-Dollar – ein neuer Tiefstand seit etwa 40 Jahren, was Tokio zu einer erneuten Intervention zwang.

Bei dieser aktuellen Intervention erhielt Japan zudem Unterstützung aus den USA. Japan koordinierte sich mit Washington, um gemeinsam Maßnahmen zu ergreifen und die heftigen Schwankungen am Devisenmarkt zu stabilisieren.

Warum ist Japan bereit, enorme Summen zum Schutz des Yen einzusetzen?

Die anhaltende Schwäche des Yen erhöht nicht nur die Importkosten Japans, sondern verschärft auch den Druck auf die Energie- und Lebensmittelpreise und stellt die lockere Geldpolitik der Bank of Japan vor große Herausforderungen. In den letzten Jahren hat die anhaltende Ausweitung des US-Japan-Zinsdifferenz dazu geführt, dass Kapitalströme in US-Dollar-Assets gelenkt wurden, was den Yen weiter belastet.

Durch reine Devisenmarktinterventionen lässt sich der langfristige Trend jedoch schwer umkehren. Der Markt ist sich weitgehend einig, dass Japan, wenn es den Abwärtstrend des Yen tatsächlich umkehren will, die Bank of Japan die Zinspolitik weiter anpassen muss und gleichzeitig auf den Beginn eines US-Zinssenkungszyklus warten sollte, um die Zinsdifferenz zwischen Japan und den USA zu verringern.

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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