Organisation: Die Goldkorrektur nähert sich dem Ende, was eine gute Einstiegsgelegenheit darstellt, und der US-Dollar könnte in Zukunft schwächer werden und somit zu einem positiven Faktor werden.
Huitong Netzwerk, 7. August—— Das kanadische Forschungsinstitut BCA hält die aktuelle Korrektur des Goldes für nahezu abgeschlossen, der reale Zinssatz hat wahrscheinlich seinen Höhepunkt erreicht, und der US-Dollar wird künftig zu einem positiven Faktor für den Goldpreis. Die Institution empfiehlt Anlegern, bei Kursrückgängen Positionen aufzubauen und einen Stop-Loss bei 3900 US-Dollar pro Unze zu setzen. Das Institut korrigiert die traditionelle Auffassung, dass Gold gegen Inflation schützt, und betont, dass die realen Zinssätze der Schlüssel sind. Der Goldankauf durch Zentralbanken dient nur als Absicherung, Geopolitik verursacht lediglich kurzfristige Störungen.
Der Goldmarkt hat kürzlich eine Phase der Anpassung durchlaufen. Das kanadische Forschungsinstitut BCA ist der Ansicht, dass die makroökonomischen Widerstände gegen den Goldpreis allmählich verschwinden und die aktuelle Preiskorrektur wahrscheinlich beendet ist.
Die Institution stellt fest, dass die realen Zinssätze in den USA wahrscheinlich ihren Höhepunkt erreicht haben und der US-Dollar künftig vom negativen Faktor zum positiven Treiber für den Goldpreis wird. Zuvor hatte der Rohstoffanalyst des Instituts im Frühjahr eine neutrale Haltung, nun sieht man einen klaren Wert für eine Positionierung und empfiehlt Anlegern, schrittweise Gold zu kaufen und den Stop-Loss bei 3900 US-Dollar pro Unze zu platzieren. Die geopolitischen Konflikte im Nahen Osten werden weiterhin kurzfristige Schwankungen verursachen, aber im Basisszenario bleibt der reale Zinssatz stabil, was Gold beim Aufbau eines Bodens hilft; die Verteidigung der wichtigen Marke von 4000 US-Dollar bestätigt auch die hohe Widerstandsfähigkeit des Marktes.
Der reale Zinssatz ist die zentrale Triebkraft für den Goldpreis
Roukaya Ibrahim, Chefstrategin für Rohstoffe bei BCA Research, erklärte, dass Anleger nicht zu sehr auf Inflationsdaten fixiert sein sollten, sondern den Fokus auf die zukünftige Entwicklung der realen Renditen legen sollten.
Ibrahim sagte: „Die aktuelle Kaufempfehlung basiert auf der Kernannahme, dass der reale Zinssatz und der US-Dollar nicht weiter steigen werden. Dieser negative Druck ist bereits verschwunden.“
Nach Jahren der Zentralbank-getriebenen Goldkäufe kehrt Gold wieder in den makroökonomischen Rahmen der Bewertung von Vermögenswerten zurück. Der reale Zinssatz und der US-Dollar werden erneut zu den maßgeblichen Treibern für den Goldpreis. Die Rolle der Zentralbanken beim Goldkauf hat sich verändert; sie dienen nun mehr als Absicherung für den Markt und nicht mehr als Hauptfaktor für den Preisanstieg. Selbst wenn der Markt bereits eine weitere Straffung der Politik durch die Federal Reserve einpreist, glaubt das Institut, dass die Haltung des Fed-Präsidenten wahrscheinlich nicht negativer als die derzeitige Erwartung ausfällt.
Er sagte: „Selbst wenn die Federal Reserve die Zinsen erhöht, wird das Ausmaß der Anhebung wahrscheinlich nicht über das von den Märkten bereits eingepreiste Niveau hinausgehen. Diese Wahrscheinlichkeit ist sehr gering.“ Nur wenn die Ölpreise weiter deutlich steigen und die Inflationserwartungen ankurbeln, wird dieses Szenario gebrochen.
Aufbrechen der traditionellen Auffassung von Gold als Inflationsschutz
Die Forschung zeigt auf, dass der Markt die Schutzfunktion von Gold gegen Inflation überbewertet hat. Nur wenn die Inflation das Vertrauen in die Federal Reserve erschüttert und die realen Zinssätze senkt, kommt dies dem Gold zugute. Solange die Inflationserwartungen stabil bleiben und das Vertrauen in die Federal-Reserve-Politik anhält, sorgt ein Anstieg der Inflation für höhere reale Zinssätze und belastet den Goldpreis.
Selbst wenn es zu einem durch Ölpreise verursachten Inflationsschock kommt, ist der Anstieg der realen Zinssätze nur ein kurzfristiges Phänomen. Ibrahim betont, dass bei einem schnellen Anstieg von Ölpreis und Inflation der Fokus des Marktes auf das Wirtschaftswachstum umschwenkt und die Federal Reserve zu einer weniger harten Haltung gezwungen wird, wodurch das Gold eine solide Basis erhält.
Langfristig sorgen die Diversifizierung der Währungsreserven und die kontinuierlichen Goldkäufe durch Zentralbanken für Unterstützung des Goldes. Auch wenn das Tempo der Goldkäufe auf seinem Höhepunkt angekommen ist, solange keine netto-Verkäufe stattfinden, ist ein Rückfall des Goldpreises auf das Niveau von 2022 unwahrscheinlich. Mit zunehmendem strukturellem Druck wird der US-Dollar künftig weiter schwächer und Gold weiter unterstützen.
Tageschart Spot-Gold, Quelle: EasyHuitong
Ost-Zeitzone, 7. August, 10:36 Uhr, Spot-Gold bei 4253,88 US-Dollar/Unze
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