US-Dollar: FOMC-Nachwirkungen belasten den USD – MUFG
Lee Hardman von MUFG weist darauf hin, dass der US-Dollar-Index nach dem FOMC-Meeting in der vergangenen Woche wieder unter die Marke von 100,00 gefallen ist, da die Fed den Leitzins unverändert ließ und Vorsitzender Kevin Warsh weniger restriktive Hinweise gab. Die Prognosen von MUFG gehen davon aus, dass es in diesem Jahr keine Zinserhöhungen der Fed geben wird und deuten auf eine allmähliche erneute Abschwächung des Dollars später im Jahr 2026 hin, wobei jedoch eine klarere Orientierung fehlt, was zu zusätzlicher Marktvolatilität führen könnte.
Fed-Haltung schwächt den Dollar kurzfristig
"Der US-Dollar steht seit dem FOMC-Meeting der vergangenen Woche unter stärkeren Verkaufsdruck; der Dollar-Index ist nach einem Hoch von 101,64 in der vergangenen Woche wieder unter die Marke von 100,00 gefallen."
"Das Fehlen klarer Hinweise für den weiteren Kurs durch Fed-Chair Kevin Warsh erschwert es, das wahrscheinliche Vorgehen der Fed einzuschätzen, was zu mehr Volatilität an den Finanzmärkten beitragen könnte."
"Unsere aktuellen Prognosen für eine allmähliche erneute Abschwächung des US-Dollars im weiteren Jahresverlauf basieren auf der Annahme, dass die Fed in diesem Jahr keine Zinserhöhungen vornimmt."
"Wir erkennen an, dass der US-Dollar länger stark bleiben könnte, falls die Fed doch eine Zinsanhebung vornimmt."
"Es wurde berichtet, dass Kevin Warsh die Wahrscheinlichkeit einer Änderung der Frequenz der FOMC-Sitzungen erhöht hat, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen mitteilen."
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
