Gold: Erholung wird durch niedrigere Energiekosten unterstützt – ING
ING-Strategin Ewa Manthey weist darauf hin, dass Gold seine Erholung fortgesetzt hat und im Juli den ersten monatlichen Anstieg seit Februar verzeichnete. Das Edelmetall wird durch nachlassende geopolitische Spannungen im Nahen Osten und deutlich niedrigere Ölpreise unterstützt, wodurch Inflationssorgen gemildert werden. Allerdings begrenzen die anhaltende Unsicherheit in Bezug auf die US-Geldpolitik und die Erwartung, dass die Zinsen länger auf einem höheren Niveau bleiben, das signifikante Aufwärtspotenzial für Gold.
Gold balanciert zwischen Geopolitik und Risiken der Fed
"Gold stieg leicht an und setzte seine Erholung fort, nachdem es im Juli zum ersten Mal seit Februar einen monatlichen Gewinn verzeichnete."
"Die Preise erhielten Unterstützung durch nachlassende geopolitische Sorgen im Nahen Osten. Berichte über diplomatische Bemühungen zur Verbesserung der Schifffahrtsbedingungen durch die Straße von Hormus trugen zu einem deutlichen Rückgang der Ölpreise bei."
"Niedrigere Energiepreise haben einige Inflationssorgen gemildert und bieten Gold ein unterstützendes Umfeld."
"Unterdessen bewerten die Märkte weiterhin die Aussichten für die US-Geldpolitik nach der Federal Reserve-Sitzung in der vergangenen Woche."
"Gold dürfte weiterhin zwischen einer verbesserten geopolitischen Stimmung und anhaltender Unsicherheit über die US-Zinsen gefangen bleiben."
"Ein weiterer Rückgang der Energiepreise könnte das makroökonomische Umfeld für Gold verbessern, allerdings könnten Erwartungen, dass die Zinsen länger höher bleiben, das Aufwärtspotenzial weiterhin begrenzen."
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