Indische Rupie: RBI pausiert und spezielle Swap-Zuflüsse – DBS
Die DBS-Ökonomin Radhika Rao erwartet, dass das RBI-MPC den Leitzins bei 5,25 % mit einer neutralen Haltung und vorsichtiger Guidance belässt. Der Bericht hebt die Konzentration auf die Kerninflation hervor, die Beobachtung der Risiken in Westasien und der US-Fed-Politik sowie die Auswirkungen auf die Rupie und INR-Anleihen, einschließlich einer steiler werdenden Zinskurve und konstruktiven Bedingungen am Onshore-Markt.
RBI-Pause und Zuflüsse
„Das RBI Monetary Policy Committee (MPC) wird voraussichtlich den Leitzins diese Woche unverändert bei 5,25 % belassen und sowohl die neutrale Haltung als auch die wirtschaftlichen Prognosen beibehalten.“
„Wir erwarten eine vorsichtige Erklärung der Geldpolitik, die die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Wachsamkeit hinsichtlich des Inflationsausblicks betont und dabei der Kerninflation als verlässlicherem Maßstab für den zugrundeliegenden Preisdruck mehr Gewicht gibt als der Gesamtinflation, welche sowohl von inländischen als auch von globalen angebotsseitigen Faktoren beeinflusst wurde.“
„Vor diesem Hintergrund wird das Komitee voraussichtlich den Markterwartungen einer aggressiveren Straffung, die sich in den impliziten Zinssätzen widerspiegelt, entgegenwirken. Für die weitere Entwicklung wird der Markt aufmerksam die Ereignisse in Westasien sowie etwaige Änderungen im Ausblick der US-Fed-Politik in der zweiten Hälfte von 2026 verfolgen. Diese Entwicklungen werden wichtige Auswirkungen auf die Rupie, Kapitalflüsse und Zinsdifferenzen haben.“
„In seiner zweiten offiziellen Mitteilung gab die RBI bekannt, dass bis zum 31. Juli kumulativ $40,1 Mrd. über die speziellen Swap-Fenster aufgenommen wurden, gegenüber $20 Mrd. Mitte Juli.“
„Das gesamte Volumen der Zuflüsse könnte näher an unserer überarbeiteten Schätzung von ~ $65–70 Mrd. liegen, da Compliance-Fragen geklärt werden und in ausgewählten Rechtsgebieten für Leveraged-Deposits mehr Klarheit in Steuerangelegenheiten geschaffen wird.“
„Die Banken werden voraussichtlich von diesen Zuflüssen profitieren, wobei die tatsächlichen Kosten dieser Einlagen vermutlich günstiger sind als die derzeitigen Kosten für inländische Einlagen.“
„Die Auswirkungen dieser Zuflüsse wären typischerweise sowohl in den Devisenreserven als auch in der Währung erkennbar, wobei bisher keines von beiden entsprechend dem Umfang der Zuflüsse reagiert hat.“
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