US-Dollar: Mischung aus NFP und Inflation erschwert den Kurs der Fed – BNY
BNY-Strategen John Velis und David Tam heben den Nonfarm Payrolls (NFP)-Bericht im Juli und die bevorstehenden Consumer Price Index (CPI)-Veröffentlichungen als entscheidende Faktoren für die Fed hervor. Sie sehen einen Konsens bei etwa 80.000 Stellen, mit einem Break-even bei knapp 50.000, um die Arbeitslosigkeit stabil zu halten. Ein schwächerer Wert könnte die Renditen zweijähriger Staatsanleihen und die Erwartungen an Zinserhöhungen senken. Sie betonen die hartnäckige Inflation, Angebotsschocks, KI-bezogene Investitionsausgaben und das eingeschränkte Arbeitskräfteangebot als Faktoren, die das US-Zinsumfeld unbeständig halten.
Arbeitsplätze, CPI und politisches Lernen
"In dieser Woche steht am Freitag der Nonfarm Payrolls (NFP)-Bericht für Juli im Fokus, und die Markterwartungen rechnen derzeit mit etwa 80.000 neuen Jobs. Wir glauben nicht, dass die „Break-even-Rate“ der Beschäftigung deutlich über 50.000 pro Monat liegt, wenn überhaupt. Derzeit sind keine großen monatlichen Beschäftigungszuwächse erforderlich, um die Arbeitslosenquote stabil zu halten, da das Wachstum der Erwerbsbevölkerung viel langsamer ist als vor der Pandemie."
"Die Inflation ist hartnäckig, aber sie wird auch durch Angebotsschocks beeinflusst. Der KI-Ausbau wirft Fragen zur Investitionsausgaben-Prognose und deren Auswirkungen auf Arbeitsplätze und Produktivität auf."
"Das Angebot an Arbeitskräften ist begrenzt, was Schlussfolgerungen über den Arbeitsmarkt schwierig macht, und die neue Fed wird weiterhin enthüllt. Insgesamt ergibt das eine komplexe Mischung an Faktoren für die Marktpreisbildung, und es ist unwahrscheinlich, dass wir bereits einen stabilen Zustand erreicht haben."
"Nach dem NFP-Bericht am Freitag folgen noch eine weitere NFP-Veröffentlichung und zwei CPI-Berichte. Warshs Rede in Jackson Hole am Monatsende ist ein weiteres wichtiges Ereignis. Angesichts seiner bisher kurzen Erfolgsbilanz erwarten wir jedoch keine allzu große Spezifik zu den Zinsen."
"Der Markt – und die Ökonomen – lernen weiterhin über die Warsh-Fed."
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