In seiner neuesten Videoanalyse hat der Kryptoanalyst Benjamin Cowen die aktuelle Marktsituation von Bitcoin im Hinblick auf seine technischen Indikatoren und historischen Zyklen bewertet. Laut Cowen befindet sich Bitcoin in einer entscheidenden technischen Konsolidierungsphase, die seine zukünftige Richtung in naher Zukunft bestimmen wird.
Cowen argumentierte, dass zwei zentrale Niveaus im technischen Chart von Bitcoin hervorstechen:
- Bärenmarkt-Widerstandsband: Setzt seinen Abwärtstrend um das Niveau von 69.000 US-Dollar fort.
- 200-Wochen-Gleitender Durchschnitt: Setzt seine Aufwärtsbewegung um das Niveau von 63.700 US-Dollar fort.
Der Analyst erklärte, dass mit dem fallenden Bärenmarkt-Widerstandsband und dem steigenden 200-Wochen-Durchschnitt der Kurs zunehmend eingeengt wird und der Markt vor Beginn des letzten Quartals eine Ausbruchsentscheidung treffen muss.
„Der Prozess konzentriert sich auf zwei Niveaus. Bitcoin wird entweder über das Bärenmarkt-Widerstandsband ausbrechen oder unter den 200-Wochen-Gleitenden Durchschnitt fallen. Eine Entscheidung muss getroffen werden, und sobald diese Entscheidung gefallen ist, wird die Volatilität deutlich zunehmen.“
Cowen wies unter Hinweis auf historische Zyklen darauf hin, dass der Juli in den Jahren der Zwischenwahlen im Allgemeinen Zuwächse verzeichnet, während der August Rückgänge bringt. BTC, das 2022 um etwa 20% und 2018 um 40% gestiegen war, schloss auch den Juli 2026 mit einem Gewinn von rund 7% ab. In früheren Perioden führte der August zu Verlusten von 15% im Jahr 2022, 15% im Jahr 2018 und 18% im Jahr 2014.
Cowen erklärte, dass sich ab Mitte August ein neues „Fenster der Schwäche“ am Markt öffnen könnte und ein potenzieller Rückgang von etwa 10% den Kurs wieder unter das Niveau von 60.000 US-Dollar drücken könnte.
Cowen hob hervor, dass der MVRV Score, eine der On-Chain-Kennzahlen, seinen historischen Tiefstand unter null noch nicht erreicht hat. Er sagte, dass eine Bodenbildung beim Kurs, im Einklang mit historischen Zyklen, notwendig wäre, damit diese Indikatoren die Null erreichen, und dass die langfristige Dollar Cost Averaging (DCA)-Strategie auch in der zweiten Jahreshälfte sinnvoll bleibt, aber dass man mit kurzfristigen Schwankungen rechnen sollte.


