Der US-Dollar-Index fällt unter 100,00, nachdem Trump erklärt, dass neue Gespräche mit Iran am Montag beginnen würden.
Der US-Dollar-Index (DXY), ein Index, der den Wert des US-Dollars (USD) im Verhältnis zu einem Korb von sechs Weltwährungen misst, notiert derzeit am Montag während der asiatischen Handelszeit nahe bei 99,70. Der DXY fällt angesichts einer verbesserten Risikostimmung. Händler bereiten sich auf die Veröffentlichung des US ISM Manufacturing Purchasing Managers Index (PMI) vor, der später am Montag veröffentlicht wird.
US-Präsident Donald Trump erklärte am Sonntag, dass er einen Angriff auf den Iran abgesagt habe und dass Gespräche zwischen beiden Seiten am Montag stattfinden würden. Trump deutete an, dass eine Einigung zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus kurz bevorstehen könnte und fügte hinzu, dass er weiterhin einen Weg zur Beendigung des iranischen Atomprogramms verfolgen werde.
Die Hoffnung auf einen Durchbruch zwischen Washington und Teheran könnte kurzfristig eine sichere Währung wie den US-Dollar gegenüber seinen Konkurrenten schwächen.
Alle Blicke richten sich am Freitag auf die US-Arbeitsmarktdaten. Dieser Bericht könnte Hinweise auf die Verfassung des Arbeitsmarktes liefern. Ökonomen erwarten, dass die Nonfarm Payrolls (NFP) im Juli um 91.000 steigen, während die Arbeitslosenquote im gleichen Zeitraum auf 4,3 % ansteigen dürfte. Sollten die Ergebnisse stärker als erwartet ausfallen, könnte dies die Verluste des DXY begrenzen.
Die Federal Reserve (Fed) hat auf ihrer geldpolitischen Sitzung im Juli die Zinssätze unverändert gelassen. Laut dem CME FedWatch Tool preist der Markt nun eine Wahrscheinlichkeit von nahezu 64,7 % für eine Zinserhöhung in den USA im September ein, verglichen mit etwa 77 % vor dem Fed-Meeting im Juli.
Dollar gerät unter erneuten Druck, da Zinserhöhungserwartungen der Fed schwinden
Nach Ansicht der Analysten der Commerzbank dürfte der Dollar erneut unter Druck geraten, sobald sich die Spannungen mit dem Iran legen, da sie davon ausgehen, dass die Fed "die Zinssätze nicht anheben wird, wie es die Märkte eingepreist haben". Ihrer Einschätzung nach würde die Entspannung geopolitischer Risiken eine wichtige Stütze der Währung entziehen, wodurch sie anfälliger für Enttäuschungen in Bezug auf den US-Zinspfad wird.
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