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Strategy unterstützt das Gesetz zur Marktstruktur nach einem Quartalsverlust von 8,22 Milliarden US-Dollar

Strategy unterstützt das Gesetz zur Marktstruktur nach einem Quartalsverlust von 8,22 Milliarden US-Dollar

CoinpediaCoinpedia2026/08/02 01:32
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Wichtigste Punkte der Story
  • Strategy meldete einen Nettoverlust von 8,22 Milliarden US-Dollar nach einer Abschreibung von 8,32 Milliarden US-Dollar im zweiten Quartal.

  • Das Unternehmen unterstützte den Marktstruktur-Entwurf einen Tag nach der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse.

  • Strategy erklärt, dass klarere Regulierung die Finanzierungskosten senken und die institutionelle Beteiligung erhöhen könnte.

Strategy, ehemals bekannt als MicroStrategy, erlebte ein schwieriges zweites Quartal, doch das Unternehmen verschwendete wenig Zeit und lenkte die Aufmerksamkeit schnell wieder auf Kryptopolitik. Einen Tag nach der Veröffentlichung der Ergebnisse am 30. Juli unterstützte das Unternehmen den Marktstruktur-Entwurf und argumentierte, dass klarere Vorschriften für digitale Vermögenswerte die institutionelle Beteiligung verbessern und letztlich das eigene Finanzierungsmodell stärken könnten.

Die Zahlen waren nicht zu übersehen. Strategy meldete eine Abschreibung von 8,32 Milliarden US-Dollar, was zu einem Nettoverlust von 8,22 Milliarden US-Dollar oder 24,45 US-Dollar pro verwässerter Aktie führte. Das ist eine deutliche Kehrtwende gegenüber dem Gewinn von 32,60 US-Dollar pro Aktie im gleichen Quartal des Vorjahres.

Warum das Gesetz jetzt wichtiger ist

Dem Vorschlag zufolge würden wertpapierähnliche Token unter die Aufsicht der SEC fallen, während digitale Rohstoffe von der CFTC reguliert würden. Die klarere Aufteilung der Zuständigkeiten könnte institutionellen Investoren mehr Sicherheit und Beteiligung am Markt ermöglichen.

Das ist bedeutsam, da das Unternehmen in diesem Jahr stark auf die Kapitalbeschaffung angewiesen ist. Strategy sicherte sich 17,06 Milliarden US-Dollar durch sogenannte „at-the-market“-Eigenkapitalprogramme, während die Ausgabe von STRC-Vorzugsaktien weitere 7,53 Milliarden US-Dollar brachte – ein Anstieg von 254 %.

Finanzierungskosten bleiben das zentrale Thema

Die eigentliche Herausforderung ist der Preis dieses Kapitals. Momentan zahlt Strategy 12 Prozent auf STRC, da die Vorzugsaktien weiterhin unter ihrem Nennwert von 100 US-Dollar gehandelt werden. 

Nach Ansicht des Unternehmens könnte eine breitere institutionelle Nachfrage die Finanzierungskosten senken und die aktuelle Hürde von 10,8 Prozent mindern.

Institutionelle Nachfrage treibt die Debatte

Sollten die Finanzierungskosten schließlich unter die Bitcoin-Rendite des Unternehmens sinken, könnte das Gewinnwachstum pro Aktie wieder einsetzen. Dies ist die zentrale Investment-These, die Strategy vom direkten Halten von Bitcoin unterscheidet.

Die Führungsebene des Unternehmens betont fortlaufend, dass klarere Regulierung die institutionelle Akzeptanz fördert, statt sie einzuschränken. Ob die Gesetzgeber letztlich zustimmen, bleibt abzuwarten – für Strategy dreht sich die Debatte jedoch mindestens genauso sehr um günstigere Finanzierung wie um Kryptoregulierung.

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