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US-Dollar: Hawkisher Kurs dämpft USD-Stärke – ING

US-Dollar: Hawkisher Kurs dämpft USD-Stärke – ING

FXStreetFXStreet2026/07/30 12:27
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Knightley und Turner von ING heben hervor, dass eine neutral-hawkische Entscheidung der Fed den Dollar leicht geschwächt hat und damit Positionierungen umkehrt, die zuvor auf eine Zinserhöhung ausgerichtet waren. Sie argumentieren, dass EUR/USD nun wahrscheinlich in einer Spanne von 1,14–1,15 gehandelt wird, wobei ein nachhaltig schwächerer Dollar von anhaltend niedrigeren Ölpreisen sowie schwächeren US-Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten abhängt, die die Erwartungen für eine Zinserhöhung im September untergraben könnten.

Dollar schwächt sich nach knappem Fed-Entscheid ab

"Der FX-Markt, vielleicht mehr als jede andere Assetklasse, hatte sich heute auf eine Zinserhöhung eingestellt und den Dollar generell gestützt. Die eigentliche Entscheidung hat den Dollar etwas geschwächt, was weitgehend im Einklang mit dem war, was der FX-Optionsmarkt eingepreist hatte, und während der Pressekonferenz wurde der Dollar noch etwas weiter abverkauft."

"Die heutigen Ereignisse werden diejenigen enttäuschen, die darauf gehofft hatten, dass Kevin Warsh seine hawkische Haltung deutlicher gezeigt hätte und der FX-Markt wieder mehr auf US-Daten und die Auswirkungen der volatilen Ölpreise auf die Geldpolitik achten würde."

"Für den FX-Markt bedeutet die Reaktion am langen Ende des Anleihemarkts eine teilweise Umkehr der Erzählung, dass eine straffe Fed die Sorgen um eine Dollar-Abwertung ausräumt. EUR/USD sollte sich nun eher in einer Spanne von 1,14–1,15 bewegen, aber eine nachhaltigere Erholung erfordert anhaltend niedrige Ölpreise sowie US-Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten, die die Märkte und die Fed davon überzeugen, dass im September keine Zinserhöhung mehr nötig ist."

"Dies gilt umso mehr, da Warsh heute deutlich gemacht hat, dass die Botschaft der Märkte direkter geworden ist – und die aktuelle Botschaft ist, dass die Fed im September die Zinsen anheben wird."

"Insgesamt kann die heutige Pressekonferenz den Verdacht verstärken, dass die Fed zwar harte Worte wählt, jedoch keine Zinserhöhung vornimmt, und die Überzeugung des Marktes bezüglich einer Zinserhöhung im September dadurch unter Druck geraten könnte."

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Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.

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