Kevin O'Leary: Ohne klare Krypto-Regulierung bleibt der Tokenisierungsboom an der Wall Street nur leeres Gerede.
ChainCatcher berichtet laut CoinDesk, dass der bekannte Investor Kevin O'Leary auf der Consensus-Konferenz erklärte, dass der Tokenisierungs-Hype an der Wall Street im Grunde nur Spekulation ist, solange der US-Kongress kein klares Gesetz zur Regulierung digitaler Vermögenswerte verabschiedet hat. Bitcoin und tokenisierte Vermögenswerte seien für große institutionelle Investoren nach wie vor zu risikoreich und nicht investierbar. Er betonte, dass sich alles ändern werde, sobald die USA einen formellen Rechtsrahmen schaffen.
O'Leary führte Stablecoins als Beispiel an und sagte, dass Stablecoins nach der Verabschiedung des GENIUS-Gesetzes „fast sofort“ übernommen wurden. Grenzüberschreitende Zahlungen wurden von drei Tagen auf wenige Minuten verkürzt, die Kosten erheblich gesenkt und gleichzeitig Konformität und Transparenz gewährleistet. O'Leary ist der Ansicht, dass sich das Interesse institutioneller Investoren inzwischen stark auf Bitcoin und Ethereum konzentriert und 97 % des Marktwerts auf diese beiden Vermögenswerte entfallen, während viele Tokens mit geringer Marktkapitalisierung bereits „ausgemustert“ wurden. Er erklärte, dass der wahre langfristige Wert in der Blockchain-Infrastruktur, unternehmensweiten Anwendungen sowie in der Energie- und Datenzentrum-Infrastruktur, die digitale Vermögenswerte unterstützt, liegt. Strom sei wertvoller als Bitcoin; die größte Chance bestehe darin, einen Blockchain-Standard zu finden, den große Unternehmen für Anwendungen wie Logistik, Vertragsmanagement oder Lagerhaltungssysteme übernehmen werden.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Der schwache US-Dollar löst eine Flut von Carry-Trades aus, und die Schwellenmärkte stehen vor einem „Kapital-Tsunami“.
Analysten weisen darauf hin, dass das Rückkaufprogramm für Staatsanleihen des US-Finanzministeriums den US-Dollar schwächt. Investoren, die nach neuen Chancen suchen, könnten dadurch Kapitalströme in die Schwellenmärkte lenken.

Nach 30 Jahren zurück bei 3%! Die Rendite der 10-jährigen japanischen Staatsanleihen durchbricht eine entscheidende Barriere der „Nullzins-Ära“.
Die Rendite japanischer 10-jähriger Staatsanleihen stieg am Dienstag zeitweise auf 3 %, was das erste Mal seit Beginn des 21. Jahrhunderts ist. Dies markiert einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Normalisierung des japanischen Anleihemarktes, nachdem die Referenzkreditkosten jahrelang nahe null verharrt hatten.

Cerebras (CBRS.US) baut ein neues 165-Megawatt-AI-Rechenzentrum in Finnland und verstärkt damit die Expansion der Rechenleistung in Europa.
Cerebras Systems hat am Dienstag angekündigt, ein neues KI-Rechenzentrum in Mikkeli, Finnland zu errichten.


