Organisation: Die Wahrscheinlichkeiten eines Zinserhöhungsschritts der Bank of Japan im Juni sind hoch, der Stagflationsdruck könnte den weiteren Straffungsspielraum begrenzen.
BlockBeats News, 28. April: Yuxuan Tang von J.P. Morgan Private Bank erklärte, dass die Bank of Japan in ihrer ersten offiziellen Reaktion auf den Konflikt im Nahen Osten und die jüngste Schwächung des Yen beschlossen hat, die Zinssätze unverändert zu lassen. Allerdings deutet eine Stimmenverteilung von 6 zu 3 auf eine höhere Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung bereits im Juni hin.
Diese Erwartung ist inzwischen weitgehend vom Markt eingepreist, wobei der aktuelle Markt von etwa zwei verbleibenden Zinserhöhungen im Jahr 2026 ausgeht. „Wir sind der Meinung, dass die Bank of Japan dieses Ausmaß deutlich überschreiten müsste“, sagte sie, da Japan derzeit am Rande einer Stagflation steht:
Hohe Energiepreise, kombiniert mit dem niedrigen Grad an Energieautarkie des Landes im Vergleich zu anderen großen Volkswirtschaften, machen es anfälliger für externe Schocks. Subventionsprogramme mit hohen Kosten und andere fiskalpolitische Maßnahmen dürften die öffentlichen Finanzen zusätzlich belasten.
Vor diesem Hintergrund könnte die Bank of Japan gezwungen sein, eine weiterhin eher lockere geldpolitische Haltung beizubehalten, um die geschwächte Nachfrage abzufedern. (Kincentric)
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