AUD/USD steigt leicht, nachdem ein Tief von 0,6840 erreicht wurde, obwohl die Gewinne durch die vorherrschende Risikoaversion begrenzt werden
AUD versucht eine Erholung angesichts geopolitischer Spannungen
Der Australian Dollar (AUD) bemüht sich zu Wochenbeginn, gegenüber dem US Dollar (USD) etwas Boden zurückzugewinnen. Nachdem das Währungspaar von einem Zwei-Monats-Tief nahe 0.6840 zurückgeprallt ist, fällt es ihm schwer, das Niveau von 0.6870 zu überschreiten, da die anhaltende Risikoaversion weiterhin größere Gewinne für den Aussie begrenzt.
Die Marktstimmung bleibt am Montag vorsichtig, was vor allem an den zunehmenden Konflikten im Nahen Osten liegt. Die Lage hat sich weiter verkompliziert, nachdem am Wochenende die von Iran unterstützten Huthi-Kräfte im Jemen involviert wurden. Ihre jüngsten Raketenangriffe auf Israel und Drohungen, die Bab el Mandab-Straße — eine entscheidende Route für saudi-arabische Ölexporte — zu blockieren, haben die Sorge über weitere Anstiege der Rohölpreise und eine verlängerte Krise verstärkt.
Unsicherheit um US-Iran-Gespräche
US-Präsident Donald Trump erklärte, dass sowohl direkte als auch indirekte Kommunikation mit iranischen Beamten stattfindet und lobte deren "sehr vernünftigen" Ansatz. Zusätzlich hat Pakistan angeboten, zwischen den USA und Iran zu vermitteln.
Trotz dieser diplomatischen Bemühungen bleiben die Investoren skeptisch, da das Misstrauen in Teheran weiterhin besteht. Irans Parlamentspräsident Mohammed Baqer Qalibat beschuldigte die USA, widersprüchliche Signale zu senden — einerseits Gespräche über Verhandlungen zu führen, andererseits angeblich eine Bodenoffensive vorzubereiten. Weitere iranische Behörden warnten vor schwerwiegenden Konsequenzen, sollte es zu solchen militärischen Aktionen kommen.
Angesichts dieser Entwicklungen dürfte die risikosensitive australische Währung auf Widerstand stoßen, falls sie weiter steigen sollte. Analysten bei UOB behalten eine bärische Prognose für das AUD/USD-Paar bei und sehen 0.6765 als mögliches Kursziel auf der Unterseite. Sie erklären: "Obwohl der wöchentliche MACD weiterhin positiv ist, hat er in den letzten Wochen stetig abgenommen. Die technische Konstellation weist darauf hin, dass AUD/USD weiter schwächeln könnte. Ein entschiedener Rückgang unter der Unterstützungszone von 0.6850/0.6870 könnte den Weg für einen stärkeren Fall in Richtung 0.6765 eröffnen."
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Yen fällt erneut unter 160, Washington lehnt Signal für weitere Intervention ab! Fokus der Yen-Händler richtet sich auf die Zentralbanksitzung im September
US-Finanzminister Scott Besent erklärte, dass die jüngste Entwicklung des Yen „ziemlich kontrollierbar“ sei, was darauf hindeutet, dass der erneute Rückgang des Yen nicht als eine jener ungeordneten Schwankungen angesehen wird, die im vergangenen Monat zu einer seltenen gemeinsamen Intervention zwischen den USA und Japan geführt haben.

"Die USA machen, was sie wollen"! Auf dem Jackson Hole-Treffen äußert die EZB zunehmende Besorgnis über die Stabilität der transatlantischen Finanzkooperation.
Mehreren informierten Personen zufolge fühlten sich die Beamten der Europäischen Zentralbank nach dem Austausch mit ihren US-amerikanischen Kollegen auf der jährlichen Zentralbankkonferenz keineswegs beruhigt. Sie befürchten, dass die langjährigen Gepflogenheiten der globalen Zusammenarbeit untergraben wurden, und sorgen sich, dass die ohnehin schon angespannten Beziehungen zwischen den USA und Europa künftig vor weiteren Herausforderungen stehen könnten.

Eine neue Welle der Straffung fegt erneut durch die Märkte! Société Générale warnt, dass die Fed bis März nächsten Jahres die Zinsen dreimal anheben wird.
Die Société Générale erwartet, dass die US-Notenbank im September mit Zinserhöhungen beginnen wird, da die anhaltende Inflation und der sich stetig verbessernde Arbeitsmarkt die Entscheidungsträger zu einer restriktiveren Haltung veranlassen.

