USD: Gewinnt Unterstützung als sicherer Hafen angesichts steigender Konfliktrisiken – MUFG
US-Dollar dürfte angesichts erhöhter Marktunsicherheit zulegen
Derek Halpenny von MUFG beobachtet, dass der US-Dollar nach Präsident Trumps Entscheidung, die Aussetzung von Angriffen auf die Energieinfrastruktur Irans zu verlängern, nur kurzzeitig nachgab und der DXY-Index nur geringfügig niedriger notiert. Er schlägt vor, dass der Dollar bei zunehmender Risikoaversion – insbesondere bei weiterhin hohen Brent-Ölpreisen und fallenden Aktienmärkten – kurzfristig weiter aufwerten dürfte, auch wenn der Ausblick auf längere Sicht weniger günstig ist.
Flucht in sichere Häfen unterstützt den Dollar
Nachdem Präsident Trump eine Verlängerung der Pause für militärische Maßnahmen gegen den Energiesektor Irans bis 20 Uhr EST am 6. April angekündigt hatte, gaben die Brent-Ölpreise zunächst deutlich nach. Dieser Rückgang wurde jedoch schnell wieder ausgeglichen, was die Skepsis der Investoren hinsichtlich einer positiven Lösung widerspiegelt. Auch die Schwäche des US-Dollars als Reaktion auf die Nachricht war nur vorübergehend, wobei der DXY-Index derzeit nur 0,1 % unter dem Stand vor der Ankündigung liegt.
Halpenny merkt an, dass der Dollar weiter an Stärke gewinnen dürfte, sollte der globale Markt verstärkt in einen riskanteren Modus wechseln, der von stärkeren Rückgängen bei Aktien geprägt ist. Anfang Januar führten Bedenken hinsichtlich der Zuverlässigkeit des Dollars als sicherer Hafen zu einer verstärkten Nachfrage nach Gold und Silber, während Präsident Trump damals eine Dollar-Abwertung begrüßte.
Trotz anhaltender Bedenken bezüglich der fundamentalen Lage des Dollars und der Erwartung, dass er bei Entspannung im Nahen Osten schwächer wird, geht Halpenny davon aus, dass der Dollar kurzfristig am meisten profitieren dürfte, falls die Aktienmärkte stärkere Verluste verzeichnen.
In einem Szenario, in dem Brent-Öl zwischen 120 und 160 US-Dollar pro Barrel gehandelt wird und die Aktienmärkte größere Verluste erleiden, könnte der DXY-Index in Richtung 105 steigen, was einem Anstieg von 7 % bis 8 % gegenüber den Werten vor dem Konflikt entspricht.
Halpenny weist zudem darauf hin, dass in einem Umfeld erhöhter Risikoaversion Faktoren wie Handelsbilanzen und Zinsdifferenzen voraussichtlich keinen wesentlichen Einfluss auf die Währungsbewegungen haben.
(Dieser Bericht wurde unter Zuhilfenahme eines KI-Tools erstellt und anschließend von einem Redakteur überprüft.)
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