BTC Marktbericht: Woche 08
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Überblick
Der Momentum hat sich von stark überverkauften Bedingungen verbessert, was auf einen nachlassenden Abwärtsdruck und eine vorsichtige Rückkehr von Käufern hindeutet. Dennoch ist das Momentum noch weit von einem „Risk-On“-Regime entfernt, und die Marktteilnahme ist deutlich zurückgegangen, was darauf hindeutet, dass die Bewegung eher durch Stabilisierung als durch Überzeugung getragen wird.
Die Spot-Bedingungen zeigen erste Anzeichen einer Entspannung, bleiben aber defensiv. Der aggressive Verkaufsdruck hat nachgelassen und die Abflüsse bei ETF haben sich verringert, was einen wichtigen Gegenwind reduziert. Allerdings ist das Handelsvolumen deutlich zurückgegangen und die Rentabilität der ETF-Inhaber hat sich wieder in Richtung der Kostenbasis bewegt, wodurch diese Gruppe empfindlicher gegenüber Volatilität wird und dazu neigt, bei Kursanstiegen Risiken zu reduzieren.
Die Derivatemärkte bleiben weiterhin eher risikoscheu. Der Leverage wird abgebaut, das Funding hat nachgelassen, da Händler sich von Long-Positionen zurückziehen, und die Perpetual-Flows bleiben trotz Verbesserungen überwiegend verkaufsorientiert. Die Optionspositionierung bleibt stabil, aber die implizite Volatilität ist unter die realisierte gefallen, was darauf hindeutet, dass kurzfristige Risiken möglicherweise unterschätzt werden, selbst wenn die Nachfrage nach Absicherung gegen Abwärtsrisiken nur leicht zurückgeht.
On-Chain-Aktivitäten bleiben verhalten. Netzwerkbeteiligung, wirtschaftlicher Durchsatz und Gebührenbelastung sind allesamt unter schwachen Bedingungen zurückgegangen, was zu einer ruhigeren Marktphase passt. Die Kapitalflüsse sind weiterhin negativ und nicht realisierte Verluste dominieren immer noch, was mit einer späten Korrekturphase oder einer frühen Akkumulationsphase übereinstimmt, in der die Marktteilnehmer vorsichtig und selektiv agieren.
Insgesamt bleiben die Bedingungen sowohl im Spot-, als auch im Derivate-, ETF- und On-Chain-Bereich defensiv. Während der Verkaufsdruck nachzulassen scheint, bleiben Teilnahme und Kapitalflüsse schwach, Leverage wird weiterhin reduziert und Risiken könnten am Optionsmarkt unterschätzt werden. Eine nachhaltige Erholung hängt weiterhin von einer erneuten Spot-Nachfrage ab, die den Preis über die jüngste Erholungszone hinaus tragen kann.
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