Bloomberg-Analyst: Die Fehlannahme, dass Bitcoin-ETFs die Marktvolatilität verringern können, bleibt bestehen – hohe Volatilität und hohes Risiko werden weiterhin anhalten
Odaily berichtete, dass Eric Balchunas, Senior ETF-Analyst bei Bloomberg, auf der Plattform X erklärte, dass seine frühere Einschätzung, dass die Struktur der Bitcoin ETF-Investoren stärker als vom Markt erwartet sein würde, im Wesentlichen weiterhin zutreffe. Allerdings habe sich seine Annahme, dass ETF-Zuflüsse die starke Volatilität des Marktes verringern würden, als falsch erwiesen. Eric Balchunas sagte, er sei ursprünglich davon ausgegangen, dass ETF-Retailgelder die hochspekulativen Privatanleger vor dem FTX-Ereignis ersetzen und so die Marktstabilität erhöhen würden. Dabei habe er jedoch den Verkaufsdruck, der durch konzentrierte Verkäufe von Early Adopters (OG) auf hohem Niveau entsteht, nicht ausreichend berücksichtigt. Zudem wies er darauf hin, dass der Bitcoin-Preis innerhalb von zwei Jahren um etwa 450% gestiegen sei, was an sich schon ein potenzielles Risikosignal darstelle. Ein zu schneller Anstieg gehe oft mit hoher Volatilität einher, weshalb die Eigenschaft von Bitcoin als hochvolatiler und risikoreicher Vermögenswert auch in absehbarer Zukunft bestehen bleiben werde.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Apple unterzeichnet seltenen 3- bis 5-Jahres-Vertrag für NAND-Speicher ohne Preisobergrenze, KI verdrängt Kapazitäten und verschiebt Verhandlungsmacht im Speicherbereich
Apple befindet sich in Verhandlungen mit Kioxia über Langzeitverträge für NAND-Flashspeicher mit einer Laufzeit von drei bis fünf Jahren, wobei möglicherweise keine Preisobergrenze festgelegt wird. Dies kennzeichnet einen Wandel in der Beschaffungslogik von „Preisdruck + mehreren Quellen“ hin zu „Mengenbindung + Langzeitverträgen“. Dieser Wechsel resultiert aus dem intensiven Wettbewerb um Speicherkapazitäten bei AI-Datacenter-Kunden, wodurch Apple gezwungen ist, die Versorgung vorrangig zu sichern. Die Preissetzungsmacht für Speicherchips verschiebt sich derzeit von den Käufern zu den Verkäufern, und die Dauer dieses Speicherzyklus könnte die traditionellen Erwartungen des Marktes übersteigen.

Argus hebt das Kursziel für Dell auf 560 US-Dollar an
