Vitalik: Wenn L2 nicht „bis zum Limit skalieren“ kann oder einen Durchbruch erzielt, ist die ursprüngliche Vision nicht mehr gültig.
BlockBeats News, 3. Februar: Ethereum-Gründer Vitalik Buterin äußerte sich in den sozialen Medien und erklärte: „Da das Layer 1 (L1) von Ethereum nun deutlich besser skaliert und das Gas-Limit erheblich erhöht wurde, ist die ursprüngliche Vision des 'markenbasierten Shardings' für Layer 2 (L2) nicht mehr notwendig. L2 kann die angedachten Eigenschaften des 'markenbasierten Shardings' nicht vollständig erfüllen, und einige Projekte könnten sogar dauerhaft in Phase 1 verbleiben, um regulatorische Anforderungen der Kunden zu erfüllen. Daher sollte L2 neu positioniert werden: Es sollte nicht mehr nur reine Skalierbarkeit anstreben, sondern einzigartige Zusatzfunktionen bieten, wie etwa eine datenschutzorientierte virtuelle Maschine, anwendungsspezifische Effizienz, maximale Skalierbarkeit, nicht-finanzielle Anwendungsdesigns wie Social/Identity/AI sowie Funktionen wie geringe Latenz oder integrierte Oracles.“
Best Practices für L2 umfassen: Mindestens den Standard von Phase 1 aufrechterhalten (ansonsten handelt es sich im Wesentlichen nur um ein unabhängiges L1 mit Bridge) und so weit wie möglich Interoperabilität mit Ethereum anstreben. Darüber hinaus sollte die Integration nativer Rollup-Precompiles (ZK-EVM-Verifizierung) erforscht werden, um sichere, vertrauenslose Cross-Chain-Operationen und synchrone Komponierbarkeit zu ermöglichen.
Nutzer sollten ein klares Verständnis für die von L2 gebotenen Schutzmechanismen haben. Das L2-Ökosystem wird vielfältige Optionen bieten: Chains, die vollständig auf das Vertrauen und die Kreditwürdigkeit von Ethereum setzen, sowie Chains mit unterschiedlichen Graden der Verbindung, die jeweils auf verschiedene Funktionen oder Anwendungsszenarien spezialisiert sind. So werden tatsächlich innovative Ergänzungen geschaffen, anstatt lediglich L1 zu erweitern.“
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