Golden Ten Data Zusammenfassung: Institutionen warnen vor anhaltenden Zollrisiken bis 2026, Gerichtsentscheidungen können die Lage kaum wenden
2. Citi: In der aktuellen Phase werden Zölle wahrscheinlich keine gravierenden Auswirkungen auf das globale Wachstum oder die Inflation haben, das Rezessionsrisiko ist gering.
3. BNP Paribas: Höhere Zölle, eine lockerere Fiskalpolitik und strengere Einwanderungspolitik könnten den Inflationsdruck in der US-Wirtschaft verschärfen.
4. BCA Research: Der Markt überschätzt die Wahrscheinlichkeit, dass der Oberste Gerichtshof der USA die Importzölle kippt. Es wird erwartet, dass die US-Zolleinnahmen im Jahr 2026 steigen werden.
5. ABN AMRO: Das Urteil des Obersten Gerichtshofs wird keinen Wendepunkt darstellen. Selbst wenn das Gericht diese Zölle für illegal erklärt, hätte die Trump-Regierung mehrere Alternativen.
6. Lazard Asset Management: Eine Erhöhung der Zölle könnte die US-Inflation in der ersten Jahreshälfte 2026 ansteigen lassen, während strengere Einwanderungskontrollen das Arbeitskräfteangebot verringern und das BIP-Wachstum dämpfen würden.
7. Columbia Threadneedle: Obwohl einige Ökonomen Zölle als einmalige Preisänderung betrachten, ist es wahrscheinlicher, dass sie im Jahr 2026 anhaltenden Inflationsdruck verursachen.
8. Capital Economics: Obwohl der Oberste Gerichtshof Teile der Trump-Zölle kippen könnte, wächst die Abhängigkeit der Regierung von Zolleinnahmen, und die Behörden werden versuchen, Handelsbarrieren aufrechtzuerhalten.
9. Barclays Private Bank: Gegenseitige US-Zölle bringen jährlich fast 300 Milliarden US-Dollar ein. Sollte der Oberste Gerichtshof der Regierung diese Einnahmequelle entziehen, müsste die Fiskalpolitik angepasst werden.
10. Macquarie Bank: Es wird erwartet, dass zwischen der Ankündigung von Zöllen und deren wirtschaftlichen Auswirkungen eine Verzögerung von neun bis achtzehn Monaten besteht, was bedeutet, dass die in diesem Jahr verhängten Zölle wahrscheinlich in der ersten Jahreshälfte 2026 die deutlichsten wirtschaftlichen Effekte zeigen werden.
11. Lombard Odier: Die Auswirkungen der Zölle werden sich im Jahr 2026 weiterhin deutlich zeigen und die Kosten für US-Verbraucher erhöhen. Selbst wenn der Oberste Gerichtshof einige der bestehenden US-Zölle für ungültig erklärt, wird erwartet, dass die Regierung diese schnell auf anderer gesetzlicher Grundlage wieder einführt.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Die kanadische Zentralbank bleibt zum siebten Mal in Folge unverändert: Der Zollkrieg erhöht das Inflationsrisiko, 63% der Analysten setzen auf eine Zinserhöhung im ersten Halbjahr 2027.
Die Bank of Canada hat am 2. September zum siebten Mal in Folge den Übernachtzinssatz bei 2,25% unverändert gelassen. Mit der vollständigen Eskalation des Zollstreits zwischen den USA und Kanada steigen jedoch die Inflationsrisiken, und der Markt wettet zunehmend auf Zinserhöhungen. Zentralbankgouverneur Macklem warnte, dass Handelskonflikte die Nachhaltigkeit der wirtschaftlichen Erholung bedrohen könnten. 63% der Analysten erwarten, dass die Bank of Canada in der ersten Hälfte des Jahres 2027 die Zinsen anheben wird; die Marktbewertung hat sich von einer lockeren Haltung hin zu einer Vorbereitung auf Straffungen im stagflationären Umfeld verschoben.
