Großer Vermögensverwalter beantragt TRUMP ETF mit höherem Risiko
Die TRUMP ETF-Anmeldung von Canary Capital unterscheidet sich von früheren Versuchen durch eine risikoreichere Struktur und stellt einen entscheidenden Test für die SEC-Zulassung im Jahr 2025 dar.
Canary Capital hat die Schaffung eines TRUMP ETF beantragt und ist damit das dritte Unternehmen, das diesen Versuch unternimmt. Allerdings verwendet Canary eine andere Struktur als die bisherigen Bemühungen, was dieses Produkt potenziell lukrativer machen könnte.
ETF-Analyst Eric Balchunas behauptete jedoch, dass dieses Produkt die Anforderungen für einen ’40 Act ETF nicht erfüllen kann. Daher könnte die Reaktion der SEC als nützlicher Gradmesser für ihre allgemeine Haltung dienen.
Ein neuer TRUMP ETF?
Trumps gleichnamiger Meme Coin hat eine neue Ära für Krypto im Jahr 2025 eingeläutet, mit einem neuen Paradigma freundlicherer Regulierung. Natürlich hat dies eine Welle von ETF-Anträgen ausgelöst, von denen sich viele auf recht esoterische Altcoins konzentrieren. Heute schließt sich Canary Capital erneut diesem Trend mit einem neuen TRUMP ETF-Antrag an:
NEU: @CanaryFunds beantragt einen TRUMP Coin ETF
— James Seyffart (@JSeyff) 26. August 2025
Wie sich herausstellt, ist Canary nicht das erste Unternehmen, das einen TRUMP ETF vorschlägt; Rex Shares und Tuttle Capital versuchten bereits im Januar 2025, einen solchen zu schaffen. Dennoch gibt es derzeit eine Vielzahl von MAGA- und Trump-gebrandeten ETFs auf dem Markt.
Das eigene Medienunternehmen des Präsidenten reicht sogar eine Vielzahl eigener Produkte ein.
Höhere Gewinne, unsichere Zulässigkeit
Obwohl dies bereits der dritte Antrag ist, ist der Schritt von Canary Capital dennoch ziemlich bedeutend. Bloomberg-Analyst James Seyffart merkte an, dass die letzten beiden TRUMP ETF-Anträge die Anforderungen des ’40 Act erfüllen, während dies der erste Versuch ist, einen unter dem ’33 Act zu schaffen.
Die feinen Unterschiede zwischen verschiedenen Arten von Spot-ETF-Anträgen sind für eine krypto-fokussierte Analyse möglicherweise zu detailliert. Es genügt zu sagen, dass diese Produkte risikoreicher sind und geringere Steuerverpflichtungen haben, was sie potenziell zu einer lukrativeren Investition machen könnte.
Obwohl diese ETFs angeblich denselben Token abbilden, könnten diese feinen Unterschiede das Produkt von Canary profitabler machen. Dieser Versuch könnte jedoch zu riskant sein:
„Ich weiß nicht, wie dieser [TRUMP ETF] durch die [SEC] kommt, denn man muss Futures für mindestens sechs Monate an einer Börse haben. Das existiert meines Wissens nach nicht. Alternativ könnte ich es in einem ’40 Act Produkt sehen“, erklärte Eric Balchunas, ein weiterer erfahrener ETF-Analyst.
TRUMP existiert selbst kaum seit sechs Monaten, geschweige denn, dass es sechs Monate Futures-Handel an öffentlich gelisteten Börsen gibt. Balchunas war äußerst optimistisch bezüglich der Zulassung von Altcoin-ETFs, obwohl die SEC immer wieder gezögert hat.
Mit anderen Worten: Wenn er sagt, dass dieser TRUMP ETF unmöglich sein könnte, sollten Investoren auf seine Worte hören.
So oder so wird dies jedoch ein nützlicher Testfall sein. In den letzten Monaten wurde die SEC stark dafür kritisiert, die Kryptoindustrie unverhältnismäßig zu bevorzugen. Dieser Fall könnte aus diesem Grund Aufmerksamkeit verdienen.
Wird die Kommission diesen Antrag explizit und schnell wegen der Futures-Handelsanforderung ablehnen? Die SEC hat wiederholt versucht, viele Anträge zu verzögern und neue Methoden dafür erfunden, war aber zögerlich, sie vollständig abzulehnen. Daher könnte der TRUMP ETF von Canary als nützlicher Gradmesser für die Haltung der SEC dienen, insbesondere in diesem beispiellosen rechtlichen Umfeld.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen

Nach Samsung erhöht auch TSMC die Preise aller Fertigungsprozesse um 10–15 %?
Die explosionsartige Nachfrage nach KI führt dazu, dass die fortschrittlichen Produktionskapazitäten von TSMC vollständig ausgelastet sind; N2/N3 werden fast ausschließlich von Apple und Nvidia beansprucht. Nachdem Samsung im Juli als Erstes die Preise für Fertigungen im 4/5-Nanometer-Bereich um 10–15 % erhöht hat, plant TSMC nachzuziehen: N3 wurde bereits um 15 % angehoben, N2 und N5 werden spätestens Anfang 2027 um weitere 5–10 % steigen, und auch etablierte Verfahren wie N12/N16/N28 werden auf bis zu 10 % erhöht. Die starke Preissetzungsmacht führt dazu, dass die Wall Street ihre Gewinnerwartungen und Kursziele für das Unternehmen deutlich anhebt.
Jackson Hole zeigt erste Risse: Die USA verkaufen Euro und kaufen Yen ohne Vorankündigung, während die Europäische Zentralbank besorgt ist, dass das Dollar-Swap-Volumen „über Nacht verschwinden“ könnte.
Diese Krise offenbart, dass die transatlantischen Standards der Finanzkooperation am Rande des Zusammenbruchs stehen. Die unilateralen Finanzmaßnahmen der USA brechen mit Konventionen und lösen in Europa tiefgreifende Ängste aus: Die politische Einflussnahme der Trump-Regierung ignoriert die Interessen der Verbündeten und könnte sogar die Grundlagen der globalen Finanzstabilität „als Waffe“ einsetzen. Obwohl die US-Notenbank intensiv versucht, zu beruhigen, kann sie der Unberechenbarkeit der US-Regierung keinen ausreichenden Schutz bieten, wodurch das gegenseitige Vertrauen zwischen den USA und Europa massiv erschüttert wird.
