Hongkonger Währungsbehörde: Stablecoin-Lizenz „nur auf Einladung“ ist keine offizielle Aussage, Institutionen können Lizenzierungsfragen proaktiv ansprechen
BlockBeats News, 1. August — Vertreter der Hong Kong Monetary Authority (HKMA) erklärten, dass der sogenannte „nur auf Einladung“ Ansatz für Stablecoin-Lizenzen kein offizieller Begriff sei, sondern vielmehr eine Interpretation des Marktes. Der Ausdruck „auf Einladung“ spiegele das Lizenzierungsmodell der HKMA nicht vollständig wider, da in Wirklichkeit jede interessierte Institution eingeladen ist, proaktiv mit der HKMA im Vorfeld über Lizenzierungsangelegenheiten zu kommunizieren.
Vor einer Woche hatte HKMA-CEO Eddie Yue bekannt gegeben, dass, obwohl klargestellt wurde, dass in der Anfangsphase nur wenige Stablecoin-Lizenzen vergeben werden, bereits Dutzende von Institutionen proaktiv Kontakt mit dem HKMA-Team aufgenommen haben. Die Ankündigung der HKMA vom 29. Juli wies ebenfalls darauf hin, dass interessierte Institutionen ermutigt werden, sich bis zum 31. August 2025 an die Behörde zu wenden, damit regulatorische Erwartungen kommuniziert und entsprechendes Feedback gegeben werden kann. Das Lizenzierungsverfahren wird fortlaufend sein; wenn eine Institution der Meinung ist, dass sie vollständig vorbereitet ist und so früh wie möglich berücksichtigt werden möchte, sollte sie ihre Bewerbung bis spätestens 30. September 2025 oder früher bei der HKMA einreichen. Für Institutionen, die in der ersten Phase keine Lizenz erhalten, aber ihre Bewerbung fortsetzen möchten, wird die HKMA eine angemessene Kommunikation aufrechterhalten.
Bezüglich der Lizenzanforderungen erklärte die HKMA, dass Institutionen, die eine Stablecoin-Emittentenlizenz erhalten, drei Kriterien erfüllen müssen: Compliance (Risikokontrolle), Spezifität (Anwendungsszenarien) und Nachhaltigkeit (finanzielle Situation). Darüber hinaus betonte die Behörde, dass sie die Liste der Institutionen, die Interesse bekundet oder Anträge eingereicht haben, nicht offenlegen wird.
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